Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
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EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Koblenz. Leistungssteigerung und mehr Gesundheitsdaten: Auch die Bundeswehr setzt zunehmend auf Biosensoren. Die Koblenzer Koordinationsstelle für die Sanitätsdienste von Nato und EU strebt den Aufbau eines internationalen Zentrums an, um Projekte mit unterschiedlichen digitalen Messfühlern am Körper voranzutreiben - und Gefahren zu erkennen. Manipulation der Daten von Fitnessuhren, Bestrahlung gegnerischer Soldaten mit Ultraschall - auch dies ist in Streitkräften inzwischen denkbar.
Die Koordinierungsstelle Multinational Medical Coordination Centre/European Medical Command hat kürzlich einen digitalen Workshop mit 30 Referenten und 130 Teilnehmern in rund 20 Staaten zu Biosensoren veranstaltet. Laut ihrem Leiter Stefan Kowitz bietet die Industrie längst viele technische Lösungen an. «Wir müssen uns jedoch auf die dringenden Bedürfnisse konzentrieren, die unsere sanitätsdienstliche Unterstützung auf dem Gefechtsfeld weiter verbessern oder die gesundheitliche Leistungsfähigkeit und Bereitschaft unserer Einsatzkräfte optimieren», sagt Kowitz in der Koblenzer Rhein-Kaserne. Hier befinden sich auch das Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr und ein Labor mit Mikroskopen unter anderem für die Analyse von Gewebeproben verwundeter Soldaten.
Besonders wichtig können digitale Messfühler bei gefährlichen Einsätzen werden. Oberleutnant Alexander Schäbler sagt: «Bei einem Ereignis mit vielen Verletzten kann die verzugslose Messung und Übertragung von Casualty-Data, also der Daten der verletzten und verwundeten Soldaten, unabhängig vom menschlichen individuellen Stressresistenzlevel sichergestellt werden und dadurch Leben retten.» Daten wie Herzfrequenz und Körpertemperatur sollen rascher einen Überblick verschaffen, wer zuerst und wie behandelt werden muss.
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