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Klartext in spannenden Zeiten
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Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
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Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Eine Panzerhaubitze bei der multinationalen Übung Iron Sword 2016 in Litauen Foto: Bundeswehr
Oberviechtach. Zur militärischen Abschreckung Russlands brechen die ersten Bundeswehrsoldaten im Rahmen der Nato-Aufrüstung nach Litauen auf. 500 Soldaten wurden am Donnerstag (19. Januar) im bayerischen Oberviechtach mit einem feierlichen Appell verabschiedet - 450 von der Bundeswehr, 50 aus Belgien und den Niederlanden. Die Panzergrenadiere werden in den nächsten Wochen in die frühere Sowjetrepublik verlegt, um Russland militärisch abzuschrecken. "In den vergangenen Monaten haben wir eine hochintensive Ausbildung durchlaufen", sagte Oberstleutnant Christoph Huber, der Kommandeur der Panzergrenadiere. Die Soldaten freuten sich nun auf die "große Aufgabe". Huber sagte, er sei zuversichtlich, dass bis Ende Februar alle deutschen Kräfte in Litauen seien. Im Auftrag der Nato sollen bis Ende Februar neben den Soldaten auch 26 Panzer und 170 weitere militärische Fahrzeuge nur 100 Kilometer entfernt von der russischen Exklave Kaliningrad, dem Gebiet um das einstige Königsberg, stationiert werden.
Die Nato hatte bei ihrem Gipfel im Sommer die Entsendung von je etwa 1000 Soldaten nach Polen, Lettland, Estland und Litauen beschlossen. Denn die östlichen Bündnispartner fühlen sich seit Beginn des Ukraine-Konflikts massiv von Russland bedroht. Deutschland wird den Truppenverband in der ehemaligen Sowjetrepublik Litauen anführen. Dazu gehören auch Soldaten aus Belgien, den Niederlanden und Norwegen. Die Panzer sollen mit der Bahn durch Polen nach Litauen gebracht werden. Die Linke warf der Nato aggressives Verhalten und eine "Eskalation mit Russland" vor. Vertreter von Union, SPD und Grünen verteidigten die Stationierung von Nato-Truppen im östlichen Bündnisgebiet dagegen in einer Bundestagsdebatte.
Im Bundestag wurde der Nato-Einsatz nicht nur von Koalitionspolitikern, sondern auch von den Grünen unterstützt. "Es geht darum, den Zusammenhalt dieses gemeinsamen Europas innerhalb der Nato zu sichern", sagte Grünen-Außenpolitiker Jürgen Trittin. "An dieser Stelle über Aufrüstung zu reden heißt doch wirklich, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen." Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Wolfgang Hellmich (SPD), hält die Unterstützung für die östlichen Bündnispartner für "dringend notwendig". Der CDU-Verteidigungsexperte Henning Otte warf Russland "Einschüchterungspolitik" vor. Hochrangige Militärs in der Nato rechnen damit, dass Moskau auf die Truppenverlegung reagieren wird. Möglich ist aus ihrer Sicht, dass die Streitkräfte "Iskander"-Mittelstreckenraketen in Kalingrad einsatzbereit melden werden. Die Geschosse können jedes Ziel und Polen treffen und selbst Berlin erreichen. Die Militärs gehen aber davon aus, dass sie längst einsatzbereit sind.
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