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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin. Der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Henning Otte (CDU), zieht ein rundum positives Fazit des langjährigen Afghanistan-Einsatzes. «Der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan war sehr erfolgreich», sagte Otte am Mittwoch in Berlin vor einer Sondersitzung des Verteidigungsausschusses. Nach den Anschlägen in den USA vom 11. September 2001, die dem internationalen Einsatz vorangingen, sei es darum gegangen, «Afghanistan vom Terror zu befreien, dass in der westlichen Welt keine Anschläge mehr verübt werden können».
«Wir wollen auch wissen, wie es sein konnte, dass die afghanische Armee nicht bereit war zu kämpfen für die eigene Sicherheit», sagte Otte mit Blick auf den rasanten Siegeszug der Taliban. Er wertete dies als Zeichen dafür, dass die Bundeswehr ihren Einsatz dort aus militärischer Sicht nicht habe fortführen können.
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) versprach mit Blick auf den laufenden Evakuierungseinsatz für ausländische Staatsangehörige und lokale afghanische Mitarbeiter der Bundeswehr oder internationaler Organisationen: «Die Bundeswehr wird so lange wie möglich, so schnell wie möglich so viele Menschen wie möglich dort rausholen.» Man müsse nun «die Durchhaltefähigkeit unserer Truppen» über die nächsten Tage sicherstellen.
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