70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der Deutsche Bundestag. Foto: dpa
Am Mittwochnachmittag stimmten die Abgeordneten des Deutschen Bundestags für den Verteidigungshaushalt 2016. Dieser hat einen Umfang von 34,29 Milliarden Euro. Damit fällt er im Vergleich zum Vorjahr um etwa 1,3 Milliarden Euro höher aus. Angesichts der für die Bundeswehr bestehenden Herausforderungen ist diese Erhöhung ein richtiges und auch wichtiges Signal.
Die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen lobte den Verteidigungshaushalt 2016 als einen guten Etat: „Er beschreibt die Notwendigkeit der Trendwende nach den Zeiten der Schrumpfkur“. Bereits bei der Generals- und Admiralstagung am vergangenen Freitag stellte von der Leyen klar, dass das Niveau des Verteidigungsetats von 1,17 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) auch zukünftig gehalten werden soll. Der DBwV begrüßt das sehr, weil das steigende BIP dazu führt, dass der Etat für den Einzelplan 14 wächst.
Einzelne Haushaltstitel umfassen etwa 11,39 Milliarden Euro für Personal, knapp 2,9 Milliarden Euro für Materialerhaltung und 2,85 Milliarden Euro für sonstige Betriebsausgaben wie Aufwendungen für Liegenschaften. Für rüstungsinvestive Ausgaben stehen 5,48 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Ausgaben für die Agenda Attraktivität belaufen sich für das Jahr 2016 für die untergesetzlichen Maßnahmen auf 32,25 Millionen Euro und für die Maßnahmen im Rahmen des Attraktivitätsgesetzes auf 328,7 Millionen Euro.
Der Verteidigungsausschuss hatte Anträge zur Ausrüstung, zur Vereinbarkeit von Familie und Dienst und zum Gesundheitsschutz eingebracht. Vieles davon ist ganz im Sinne des DBwV. Die Anträge wurden vom Haushaltsauschuss zur Kenntnis genommen. Es obliegt nun dem Verteidigungsausschuss, die Forderungen gesondert voranzutreiben.
Der ursprüngliche Entwurf des Einzelplans 14 sah 34,37 Milliarden Euro vor. Maßgeblich für die Kürzung um 78 Millionen Euro sind die reduzierten Beschaffungskosten des Waffensystems Eurofighter.
Der komplette Haushaltsentwurf 2016 mit allen Einzelplänen als Gesamtpaket wird am Freitag (27. November 2015) im Plenum zur Abstimmung stehen.
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