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US-Präsident Donald Trump will, dass Europäer künftig deutlich mehr Verantwortung für ihre Verteidigung übernehmen. Das spiegelt sich künftig auch in den Nato-Kommandostrukturen wider.
Brüssel. Deutschland wird in der militärischen Kommandostruktur der Nato künftig mehr Spitzenposten besetzen als die USA. Das ist das Ergebnis einer neuen Verteilung von Zuständigkeiten, wie der Deutschen Presse-Agentur aus Bündniskreisen bestätigt wurde.
Die Vereinbarung sei Teil eines Kurswechsels hin zu einer faireren Lasten- und Verantwortungsverteilung innerhalb der Nato, teilte die Verteidigungsallianz offiziell mit. Europäische Alliierte würden dabei mehr Führungsaufgaben in der Nato-Kommandostruktur übernehmen.
Zugleich machte die Nato deutlich, dass die USA weiter militärische Führungsverantwortung übernehmen werden - etwa, indem sie auch künftig den Posten des Oberbefehlshabers der Nato-Streitkräfte in Europa (Saceur) besetzen. Die USA hätten ein starkes Engagement für die Nato bekräftigt, erklärte Admiral Giuseppe Cavo Dragone als Vorsitzender des Nato-Militärausschusses.
Konkret sehen die Änderungen bei der Postenbesetzung nach Nato-Angaben vor, dass Großbritannien von den USA das Kommando über das Joint Force Command Norfolk im US-Bundesstaat Virginia übernimmt und Italien von den USA das Kommando über das Joint Force Command in Neapel. Deutschland und Polen werden sich zudem das Kommando über das Joint Force Command Brunssum im Rotationsprinzip teilen.
Damit werden künftig alle drei Joint Force Commands von Europäern geleitet. Die sogenannten Vier-Sterne-Kommandos führen in Krisen und Konflikten unter dem strategischen Oberkommando des Saceur auf operativer Ebene.
Die Vereinigten Staaten werden hingegen alle drei sogenannten Component Commands auf Ebene der strategischen Einsatzräume führen und dabei auch neu die Verantwortung für das Nato-Seestreitkräftekommando (Allied Maritime Command) in Northwood in Großbritannien übernehmen. Bereits heute führen sie das Landstreitkräftekommando (Allied Land Command) in der Türkei sowie das alliierte Kommando für Luftstreitkräfte (Allied Air Command) auf dem Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz.
Dass Deutschland rechnerisch künftig so stark in der Kommandostruktur vertreten ist, hat damit zu tun, dass neben den Drei- und Viersterne-Generalen in den genannten Kommandos auch andere Generalposten mitgezählt werden.
Die Änderungen sollen in den kommenden Jahren schrittweise umgesetzt werden - im Einklang mit bereits festgelegten turnusmäßigen Personalrotationen.
Generalinspekteur Breuer im Gespräch für Militärausschuss
Derzeit im Gespräch, aber nicht entschieden ist, dass im September der derzeitige Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, zum Nachfolger von Nato-Militärausschuss-Chef Dragone gewählt wird. Er würde dann nach Bündnisangaben im Sommer 2027 das Amt antreten. Die Wahl wird bei einer Tagung des Militärausschusses in Kopenhagen erfolgen. Theoretisch kann jeder Alliierte einen Kandidaten nominieren.
Breuer ist seit März 2023 Generalinspekteur der Bundeswehr und damit der ranghöchste Soldat Deutschlands. Der 58-jährige General übernahm das Amt von seinem Vorgänger Eberhard Zorn, der diese Position seit April 2018 innehatte. Vor seiner Ernennung zum Generalinspekteur war Breuer Befehlshaber des Territorialen Führungskommandos der Bundeswehr, das er selbst aufgebaut hatte. Bekanntheit erlangte er auch als Leiter des Corona-Krisenstabs im Kanzleramt.
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