Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Mama, warum hast du eine Uniform?
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
Kameradschaft und Selbstverständnis
„Die Bundeswehr braucht eine Revolution“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Oberstleutnant Robert Thiele nahm bei seinem Vortrag beim Standorttag in Veitshöchheim insbesondere die Entwicklungen im Heer kritisch unter die Lupe. Foto: Heinrich/Stengl
Veitshöchheim. In bewegten Zeiten für die Bundeswehr setzte der Deutsche BundeswehrVerband ein starkes Zeichen der Präsenz und des Dialogs: Beim Standorttag in der Balthasar-Neumann-Kaserne begrüßte die Standortkameradschaft Würzburg/Veitshöchheim den Vorsitzenden Heer im Bundesvorstand, Oberstleutnant Robert Thiele, zu einem intensiven Austausch mit den Mitgliedern.
Nach einem Office Call beim Chef des Stabes der 10. Panzerdivision, Oberst i.G. Lars Apfel, folgten vielfältige Gesprächsformate mit Vertrauenspersonen, Kompaniefeldwebeln, Einheitsführern und örtlichen Mandatsträgern. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen im Heer und die Positionen des DBwV zu strukturellen und personellen Herausforderungen.
Oberstleutnant Thiele sprach offen über die Auswirkungen der neuerlichen Strukturreformen im BMVg und den Führungswechsel an der Spitze des Heeres. „Das kostet wertvolle Zeit, die wir nicht haben“, betonte er mit Blick auf die „Division 2025“, die Einsatzbereitschaft der Panzerbrigade 45 in Litauen und die Herstellung der Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr generell. Auch zur Personalentwicklung fand Thiele klare Worte: Zwar sei ein Anstieg der Einstellungen um 50 Prozent im Jahr 2025 erfreulich. Es bleibt zu hoffen, dass so die von der NATO geforderten und durch die Bundesregierung zugesagten Personalstärken erreicht werden können. Seine Forderung nach einer „echten Wehrpflicht“ unterstrich er mit dem Appell, die Einsatzbereitschaft zu steigern, ohne die enorme Belastung der Soldaten weiter zu erhöhen.
Herbstliche Begegnungen und gelebte Verbandsnähe
Im Anschluss an die inhaltlich dichte Veranstaltung lud die StoKa Würzburg-Veitshöchheim zum Herbstfest – ein geselliger Ausklang mit fränkischem Federweißer und hausgemachtem Zwiebelkuchen. Hauptmann Bernd Link, Vorsitzender der StoKa, begrüßte unter den vielen Gäste herzlich den stellvertretenden Kommandeur des Fernmeldebataillon 10 und Kasernenkommandanten, Oberstleutnant Benjamin Schöneberg.
In entspannter Atmosphäre nutzten zahlreiche Mitglieder die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit Oberstleutnant Thiele. Die Gespräche zeugten von großem Interesse und Vertrauen in die Arbeit des Verbandes. „Es lohnt sich, bei uns Mitglied zu sein“, betonte Link im Gespräch, „denn der DBwV steht als verlässlicher Partner auch in schwierigen Zeiten fest an der Seite seiner Mitglieder.“
Am Standort Veitshöchheim betreut der Deutsche BundeswehrVerband über 700 aktive Angehörige der Bundeswehr. Hinzu kommen mehr als 500 Ehemalige, Reservisten und Hinterbliebene aus der Region Würzburg. Ein starkes Netzwerk, das zeigt: Wir sind für unsere Mitglieder da – mit Engagement, Nähe und gelebter Kameradschaft.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: