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Bundesregierung beschließt Novellierung des Versorgungsausgleichsrechts
Hohe Spritpreise Entlastungsprämie „Schritt in die richtige Richtung“ - Anhebung beim „Kilometergeld“ notwendig
Trumps strategischer Fehlschluss trifft auch Europa
Die alte Raubkatze und der Mut der Ukrainer
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Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
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Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Zahlreiche Soldaten stehen am 11.11.2015 bei einem Großen Zapfenstreich vor dem Reichstagsgebäude in Berlin. Die Bundeswehr begeht den Vorabend des 60. Jahrestages ihrer Gründung mit dieser höchsten Form der militärischen Ehrenbezeugung. Am 12. November 1955 erhielten die ersten 101 Soldaten ihre Ernennungsurkunde. Foto: Rainer Jensen/dpa
Dafür, dass Soldaten Freiheit und Demokratie mit Leib und Leben beschützen und verteidigen, gibt es zum Jubiläum viel Lob und Anerkennung aus Politik und Gesellschaft.
Berlin. Die Bundeswehr hat sich im Laufe ihrer Geschichte von der Wehrpflichtarmee zur Freiwilligenarmee entwickelt und ist heute eine Einsatzarmee, die sich der europäischen Bündnispolitik verpflichtet fühlt: „Die blaue Flagge mit den gelben Sternen, die hier auf den Türmen des Reichstags neben Schwarz-Rot-Gold weht – sie ist Zeichen dieses Vertrauens, aber auch der gegenseitigen Verpflichtung“, so die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen gestern Abend beim Großen Zapfenstreich am Berliner Bendlerblock, zu dem sie rund 2500 Gäste aus Militär, Politik und Gesellschaft eingeladen hatte.
In ihrer Festtagsrede unterstrich sie einmal mehr ihre Verbundenheit mit der EU-Politik und die daraus resultierende große gesellschaftliche Verantwortung der Soldaten – auch 60 Jahre nach der Gründung der Bundeswehr am 12. November 1955.
Die Bundeswehr hatte einen schweren Start. Als die Streitkräfte vor 60 Jahren gegründet wurden, beäugte das In- und Ausland die deutsche Wiederbewaffnung äußerst kritisch. Drei Viertel der Westdeutschen waren dagegen, dass die Bundesrepublik wieder eine Armee erhält: „Die Befürworter einer Bundeswehr wussten nach den bitteren Erfahrungen der Nazizeit, dass es nicht allein auf den äußeren Rahmen, sondern vor allem auf die innere Verfasstheit und das Selbstverständnis ankommen würde. Die Streitkräfte unserer neuen freiheitlichen Demokratie sollten das Werteverständnis des Grundgesetzes widerspiegeln. Sie mussten aus ,Staatsbürgern in Uniform’ bestehen, wie es seitdem heißt“, so von der Leyen.
Heute ist die Bundeswehr als sicherheitspolitisches Instrument unverzichtbar und wird auf vielfältige Weise eingesetzt. Für die Verteidigungsministerin liege die Verantwortung der Bundeswehr heute vor allem „im Umgang mit unseren Nächsten“: „Es ist der Flüchtling, den unsere Marine im Mittelmeer vor dem Ertrinken rettet. Es ist der Bündnispartner, mit dem wir Schulter an Schulter Gefahr teilen. Aber es ist auch der verwundete Gegner, den wir in unserem Feldlazarett versorgen.“
Für Ursula von der Leyen sind Soldaten heute „Vorbilder, weil sie im Extremfall bereit sind, ihre Mitmenschen zu schützen. Mit dem Wichtigsten, was sie haben: auch mit ihrem Leben.“ Sie verdienten „unser Herz für ihren Dienst für unser Land!“
Oberstleutnant André Wüstner, Bundesvorsitzender des Deutschen BundeswehrVerbands, war gestern Abend ebenfalls unter den Gratulanten:
"Wir können uns als Bundesrepublik Deutschland nicht mehr wegducken. Wir müssen unsere Verantwortung wahrnehmen wie andere Bündnispartner auch. Das wird leider Teil dieser Berufsarmee bleiben."
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