70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Zahlreiche Soldaten stehen am 11.11.2015 bei einem Großen Zapfenstreich vor dem Reichstagsgebäude in Berlin. Die Bundeswehr begeht den Vorabend des 60. Jahrestages ihrer Gründung mit dieser höchsten Form der militärischen Ehrenbezeugung. Am 12. November 1955 erhielten die ersten 101 Soldaten ihre Ernennungsurkunde. Foto: Rainer Jensen/dpa
Dafür, dass Soldaten Freiheit und Demokratie mit Leib und Leben beschützen und verteidigen, gibt es zum Jubiläum viel Lob und Anerkennung aus Politik und Gesellschaft.
Berlin. Die Bundeswehr hat sich im Laufe ihrer Geschichte von der Wehrpflichtarmee zur Freiwilligenarmee entwickelt und ist heute eine Einsatzarmee, die sich der europäischen Bündnispolitik verpflichtet fühlt: „Die blaue Flagge mit den gelben Sternen, die hier auf den Türmen des Reichstags neben Schwarz-Rot-Gold weht – sie ist Zeichen dieses Vertrauens, aber auch der gegenseitigen Verpflichtung“, so die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen gestern Abend beim Großen Zapfenstreich am Berliner Bendlerblock, zu dem sie rund 2500 Gäste aus Militär, Politik und Gesellschaft eingeladen hatte.
In ihrer Festtagsrede unterstrich sie einmal mehr ihre Verbundenheit mit der EU-Politik und die daraus resultierende große gesellschaftliche Verantwortung der Soldaten – auch 60 Jahre nach der Gründung der Bundeswehr am 12. November 1955.
Die Bundeswehr hatte einen schweren Start. Als die Streitkräfte vor 60 Jahren gegründet wurden, beäugte das In- und Ausland die deutsche Wiederbewaffnung äußerst kritisch. Drei Viertel der Westdeutschen waren dagegen, dass die Bundesrepublik wieder eine Armee erhält: „Die Befürworter einer Bundeswehr wussten nach den bitteren Erfahrungen der Nazizeit, dass es nicht allein auf den äußeren Rahmen, sondern vor allem auf die innere Verfasstheit und das Selbstverständnis ankommen würde. Die Streitkräfte unserer neuen freiheitlichen Demokratie sollten das Werteverständnis des Grundgesetzes widerspiegeln. Sie mussten aus ,Staatsbürgern in Uniform’ bestehen, wie es seitdem heißt“, so von der Leyen.
Heute ist die Bundeswehr als sicherheitspolitisches Instrument unverzichtbar und wird auf vielfältige Weise eingesetzt. Für die Verteidigungsministerin liege die Verantwortung der Bundeswehr heute vor allem „im Umgang mit unseren Nächsten“: „Es ist der Flüchtling, den unsere Marine im Mittelmeer vor dem Ertrinken rettet. Es ist der Bündnispartner, mit dem wir Schulter an Schulter Gefahr teilen. Aber es ist auch der verwundete Gegner, den wir in unserem Feldlazarett versorgen.“
Für Ursula von der Leyen sind Soldaten heute „Vorbilder, weil sie im Extremfall bereit sind, ihre Mitmenschen zu schützen. Mit dem Wichtigsten, was sie haben: auch mit ihrem Leben.“ Sie verdienten „unser Herz für ihren Dienst für unser Land!“
Oberstleutnant André Wüstner, Bundesvorsitzender des Deutschen BundeswehrVerbands, war gestern Abend ebenfalls unter den Gratulanten:
"Wir können uns als Bundesrepublik Deutschland nicht mehr wegducken. Wir müssen unsere Verantwortung wahrnehmen wie andere Bündnispartner auch. Das wird leider Teil dieser Berufsarmee bleiben."
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: