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Die Bilder der Gefallenen Josef Kronawitter (v.l.n.r.), Marius Dubnicki, Thomas Broer und Jörn Radloff stehen am 18. April 2010 am Ehrenhain im Feldlager Masar-i-Scharif. Sie waren drei Tage zuvor in der nordafghanischen Provinz Baghlan bei einem Anschlag und beim Beschuss eines Sanitätsfahrzeugs getötet worden. Foto: picture alliance/APN/Maurizio Gambarini
Heute vor 14 Jahren, am 15. April 2010, fielen vier deutsche Soldaten beim Einsatz in Afghanistan. Major Jörn Radloff, Hauptfeldwebel Marius Dubnicki, Stabsunteroffizier Josef Kronawitter und Oberstabsarzt Thomas Broer wurden keine zwei Wochen nach dem Karfreitagsgefecht aus dem Leben gerissen.
Die Bundeswehr stand noch unter den schlimmen Eindrücken des 2. April 2010, jenem Karfreitag, an dem drei deutsche Soldaten in der der Nähe von Kundus im Gefecht fielen und acht weitere zum Teil schwer verwundet wurden. Nur wenig später, am 15. April, lief im Distrikt Baghlan-e-Jadid die Operation „Taohid“. Soldaten aus Deutschland, Belgien, Schweden und Kroatien waren gemeinsam mit afghanischen Einheiten im Einsatz, um Taliban und andere Aufständische aus der Gegend zu vertreiben.
An einer Brücke, der sogenannten „Dutch Bridge“, geriet eine deutsche Patrouille in einen Hinterhalt. Major Jörn Radloff, Hauptfeldwebel Marius Dubnicki und Stabsunteroffizier Josef Kronawitter stiegen aus ihrem gepanzerten Fahrzeug. In diesem Moment detonierte ein ferngezündeter Raketensprengkopf. Die deutschen Soldaten hatten keine Chance. Es folgten heftige Gefechte. Und es kam noch schlimmer an diesem Tag: Als ein mobiler Arzttrupp sich auf den Weg zur Anschlagsstelle machte, wurde er mit einer Panzerfaust-Granate beschossen. Oberstabsarzt Dr. Thomas Broer kam ums Leben.
Das Gedenken an die Toten zu wahren, ist für den Deutschen BundeswehrVerband von zentraler Bedeutung. Der Einsatz in Afghanistan ist Geschichte, doch die Erinnerungen bleiben. Die Gefallenen der Bundeswehr sind unvergessen.
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