Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Bundesregierung beschließt Novellierung des Versorgungsausgleichsrechts
Hohe Spritpreise Entlastungsprämie „Schritt in die richtige Richtung“ - Anhebung beim „Kilometergeld“ notwendig
Trumps strategischer Fehlschluss trifft auch Europa
Die alte Raubkatze und der Mut der Ukrainer
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Nächste Runde für die Soldata: Bundesweite Job- und Bildungsmesse für Soldaten
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Deutschland gedenkt dem Hitlerattentat vom 20. Juli 1944
Anlässlich des missglückten Attentats vom 20. Juli 1944 wird auch in diesem Jahr wieder der deutschen Widerständler gedacht. Es werden Reden gehalten, Kränze niedergelegt und Feierlichkeiten abgehalten. Das ist gut und richtig. Auch wird es wieder die Stimmen geben, die die Verschwörer um Claus Graf Schenk von Stauffenberg nicht als „das andere Deutschland“ bezeichnen werden. Das ist legitim. Es nichts anderes als ein Ausdruck der Meinungsfreiheit, deren Verteidigung die Rekruten unserer Bundeswehr feierlich geloben.
Unstrittig ist, dass das Attentat ein Symbol des Widerstands gegen den nationalsozialistischen Diktator und sein totalitäres System war. Nicht alle Widerständler strebten nach einem demokratischen Verfassungsstaat heutiger Prägung, doch mitnichten werden die Personen selbst glorifiziert. Es ist ihr Widerstand als Soldat gegen den „Führer“, der als herausgehobener Identifikationspunkt für unsere Armee aus Bürgern in Uniform dient. In der gleichgeschalteten Wehrmacht und unter der Bedingung absoluter Befehlsgewalt erforderte dies ein enormes Maß an Mut und Charakterstärke. Ein Scheitern der Operation Walküre, das wussten die Widerständler immer, hatte ihren sicheren Tod zur Folge. Weil sie das Wagnis dennoch eingingen, waren sie besondere Soldaten und Menschen.
Das heutige Deutschland ist „das andere Deutschland“. Heute steht nicht der Befehl absolut, sondern unser Grundgesetz mit seinen Grund- und Bürgerrechten. Die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr verteidigen und sichern unseren demokratischen Verfassungsstaat. Politische Bildung und Traditionspflege hat in der Bundeswehr einen sehr hohen Wert. Nur wer unsere Verfassung kennt, ehrt und lebt, kann sie im Ernstfall tapfer und unter Einsatz des eigenen Lebens verteidigen. Niemals unkritisch zu sein, das ist Kern des Prinzips vom Bürger in Uniform und fester Bestandteil der militärischen Tradition der Bundeswehr. Das gescheiterte Attentat vom 20. Juli 1944 ist darin eine feste Größe. Es ist ein mahnendes Beispiel dafür, wie ehrenvoll Widerstand sein kann.
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