70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Dein Patch kann Gutes tun!
„Das KSK genießt im internationalen Kreis vergleichbarer Spezialkräfte einen ausgezeichneten Ruf"
Körperliche und mentale Stärke sind der Schlüssel
70 Jahre Wehrpflicht: Einführung, Aussetzung und Neubeginn
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Washington / Bonn. Die USA haben die ersten persönlichen Gespräche mit den militant-islamistischen Taliban seit deren Machtübernahme im August in Afghanistan als «offen und professionell» bezeichnet. Bei dem Treffen am Wochenende in der katarischen Hauptstadt Doha habe sich die US-Delegation unter anderem auf Sicherheits- und Terrorismusfragen konzentriert, teilte das US-Außenministerium am Sonntag (Ortszeit) mit. Es sei auch um die sichere Ausreise von US-Bürgern, anderen ausländischen Staatsangehörigen und afghanischen Mitarbeitern gegangen.
Ein weiteres Thema seien die Menschenrechte gewesen, einschließlich der bedeutsamen Beteiligung von Frauen und Mädchen an allen Bereichen der afghanischen Gesellschaft. Beide Seiten hätten auch über stabile humanitäre Hilfe der USA für die Bevölkerung Afghanistans gesprochen, hieß es weiter. Die US-Delegation habe in den Gesprächen betont, «dass die Taliban nach ihren Taten und nicht nur nach ihren Worten beurteilt» würden, so Außenministeriumssprecher Ned Price.
Das US-Außenministerium hatte am Freitag erklärt, bei den Gesprächen in Doha werde es nicht um eine Anerkennung oder Legitimierung der Taliban in Afghanistan gehen. Es handle sich vielmehr um eine Fortsetzung der «pragmatischen» Gespräche über Fragen von nationalem Interesse der USA.
Derweil weist die UNO-Flüchtlingshilfe anlässlich des Internationalen Mädchentages (11. Oktober) auf die Situation der Mädchen in Afghanistan hin, deren Lebenssituation und Zukunftsperspektiven sich nach der Machtübernahme der Taliban dramatisch verschlechtert haben. Insbesondere Mädchen und Frauen auf der Flucht sind ohne fehlende soziale Netzwerke doppelt von der politischen Veränderung betroffen.
"Wir befürchten, dass Mädchen in Afghanistan der Zugang zum Schulunterricht und zur beruflichen Entwicklung verwehrt wird und damit die Möglichkeit, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und die Gesellschaft voranzubringen. Wir dürfen die afghanischen Mädchen und Frauen jetzt nicht vergessen", fordert Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe, dem nationalen Partner des UNHCR. Ende September wurden Studentinnen und weibliche Lehrkräfte von Lehre und Studium an der Universität Kabul ausgeschlossen.
Afghanen stellen bereits heute mit mehr als fünf Millionen Menschen eine der weltweit größten Flüchtlingspopulationen dar. Etwa 90 Prozent der afghanischen Flüchtlinge leben in den Nachbarländern Iran und Pakistan. Weitere drei Millionen Menschen sind Vertriebene innerhalb des eigenen Landes. Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) geht davon aus, dass 80 Prozent von ihnen Frauen und Mädchen sind.
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