70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin - Nach dem US-Luftangriff in Syrien befürchtet der Sicherheitsexperte Markus Kaim von der Stiftung Wissenschaft und Politik keine globale Ausweitung des Konflikts. Es sei deutlich geworden, dass weder die USA noch Russland Interesse an einer weiteren militärischen Eskalation hätten, sagte Kaim am Samstag (8. April 2017) dem Deutschlandradio Kultur. «Es drängt sich der Eindruck auf, dass Russland vorgewarnt worden ist. (.) Und dass Russland nicht ganz unglücklich ist, dass dieser sperrige Verbündete, Präsident (Baschar al-)Assad, gemaßregelt worden ist», sagte Kaim. Als Reaktion auf den mutmaßlichen Giftgaseinsatz des syrischen Militärs vom Dienstag mit mehr als 80 Toten hatte US-Präsident Donald Trump in der Nacht zum Freitag einen Luftwaffenstützpunkt mit Marschflugkörpern in dem Bürgerkriegsland angreifen lassen. Die beiden Hauptakteure Russland und die USA seien sehr penibel darauf bedacht, ihre Differenzen politisch-rhetorisch auszutragen, aber sie hätten kein Interesse an einer unmittelbaren großen und offenen militärischen Konfrontation, sagte Kaim. Die Debatte um ein mögliches Eingreifen der Nato in Syrien hält Kaim für abwegig und nicht nachvollziehbar: «Das hat niemand gefordert und würde auch auf erhebliche Widerstände stoßen.» Auch ein Einsatz der Bundeswehr stehe angesichts fehlender Rahmenbedingungen überhaupt nicht zur Debatte, sagte Kaim. Es gebe weder ein Mandat des UN-Sicherheitsrates noch eine Bereitschaft der Nato oder EU, in Syrien militärisch tätig zu sein. «Von daher kann sich die Bundesregierung vergleichsweise entspannt zurücklehnen. Das ist eine Frage, die sich im Moment wirklich nicht stellt», sagte Kaim.
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