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Berlin. Nach dem Vormarsch der militant-islamistischen Taliban hat FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann den schnellen Abzug aus Afghanistan als «großen Fehler» bezeichnet. Anstatt mit den Taliban in Doha «bis zum Ende» zu verhandeln, habe man sich beim Ende des Nato-Einsatzes von Feiertagen wie dem amerikanischen Unabhängigkeitstag am 4. Juli abhängig gemacht, sagte Strack-Zimmermann der Deutschen Presse-Agentur.
Um so bemerkenswerter sei es, dass die US-Luftwaffe nun Angriffe auf die Taliban fortsetze, nachdem die USA das Land als Führungsnation praktisch verlassen und damit den Abzug der internationalen Allianz ausgelöst hätten. «Trotzdem bleiben sie jetzt offensichtlich aus der Luft heraus präsent. Das ist sehr gut», sagte Strack-Zimmermann. «Sie legen jetzt nicht die Hände in den Schoß. Neben der Ausstattung der afghanischen Armee wird die Bevölkerung, die von heute auf morgen international alleine gelassen worden ist, es den USA danken.»
Strack-Zimmermann forderte, dass auch aus den Staaten der EU Hilfe kommen müsse. «Europa sollte die afghanische Bevölkerung mit Entwicklungshilfe und Unterstützung der in Not Geratenen unterstützen. Wegschauen ist kein guter Ratgeber», sagte sie.
Die USA haben zuletzt angesichts der Offensive der Taliban wieder verstärkt Luftschläge in Afghanistan geflogen. Die Kampfflugzeuge steigen mittlerweile aber von außerhalb Afghanistans auf. Der Abzug der USA ist eigenen Angaben zufolge zu 95 Prozent abgeschlossen. Die US-Militärmission in dem Land soll laut US-Präsident Joe Biden am 31. August enden. Die Bundeswehr hatte ihren Abzug nach Drängen der USA beschleunigt.
Noch ist unklar, ob Washington die Regierung in Kabul danach im Kampf gegen die Taliban mit Luftangriffen unterstützen wird. Bisher hatte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin erklärt, dass nach Ende August Luftangriffe nur gegen Al-Kaida oder andere terroristische Ziele im Land durchgeführt würden.
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