Oberst a.D. Roderich Kiesewetter. Foto: Tobias Koch

27.03.2026
Von Frank Jungbluth (Moderation) und Sarina Flachsmeier (Postproduktion)

„Für unsere Verteidigung muss sich alles ändern“

„Was wollen wir? Was können wir? Deutschlands Rolle in der globalen Machtverschiebung“ – Oberst a.D. Roderich Kiesewetter, CDU-Bundestagsabgeordneter und profilierter Sicherheits- und Verteidigungspolitiker, hat ein Buch geschrieben ist, das mehr als den kritischen Zustand Deutschlands, Europas und der Welt beschreibt – es ist eine Handlungsmaxime, um unser höchstes Gut, die Freiheit, vor den Feinden, die sie bedrohen, zu schützen. „Ich wollte bewusst ein Buch schreiben, das ein Positiv-Szenario entwickelt, mit dem die Botschaft gesendet werden kann, dass wir einiges tun können, und nicht das fünfte Buch über „Welt in Flammen“. Wir müssen aus der Lethargie kommen und die Zuversicht gewinnen, welche Kraft in Deutschland und in einem einigen Europa steckt“, sagt der Offizier und Abgeordnete in unserem Podcast „Die Lage“. „Ich habe in Afghanistan einen Hubschrauber-Beschuss überlebt, darüber habe ich in den vergangenen Jahren öfter nachgedacht. Wenn das schief gegangen wäre, gäbe es mich nicht mehr, daraufhin habe ich mir geschworen, die Dinge, die änderbar sind, auch anzusprechen. Ich denke, wir brauchen aus Einsicht Menschen, die Tapferkeit üben. Um es mit Bonhoeffer zu sagen: Tapferkeit üben, wenn keiner hinsieht. Es geht also darum, sein eigenes Gewissen zu befragen und dann zu handeln für die Gesellschaft, für den Staat, für die Freiheit.“

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