Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
„Wir haben erhebliche Lücken im europäischen Verteidigungsbereich"
Eckwertebeschluss zum Bundeshaushalt 2027 und Finanzplanung bis 2030
Kyros Mossadegh, der Schah und die Mullahs
Bundesregierung beschließt Novellierung des Versorgungsausgleichsrechts
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Nächste Runde für die Soldata: Bundesweite Job- und Bildungsmesse für Soldaten
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Gedenken: Vor 17 Jahren fiel Hauptgefreiter Sergej Motz in Afghanistan
Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Ein Thema treibt Außenminister Gabriel im Wahlkampf besonders um: Die weltweite Aufrüstung. Bei seiner USA-Reise warnt er vor einer neuen nuklearen Rüstungsspirale - und sieht Handlungsbedarf auch in Deutschland.New York/Berlin - Außenminister Sigmar Gabriel unterstützt die Forderung von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz nach einem Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland. «Natürlich bin ich der Überzeugung, dass es wichtig ist, dass wir endlich wieder über Rüstungskontrolle und Abrüstung reden», sagte der SPD-Politiker am Dienstagabend (Ortszeit) zum Abschluss seiner USA-Reise der Deutschen Presse-Agentur. Das Thema betreffe vor allem Europa und damit auch Deutschland. «Insofern fand ich den Hinweis von Martin Schulz darauf, dass es am Ende darum gehen muss, Atomwaffen auch in unserem Land zu beseitigen, schon richtig.» Nach unbestätigten Informationen lagern bis zu 20 US-Atomwaffen auf dem Bundeswehr-Fliegerhorst in Büchel in der Eifel. Dort sind auch «Tornado»-Jets der Bundeswehr stationiert, die Atomwaffen tragen können.Schulz hatte sich vergangene Woche in Trier für einen Abzug der Sprengköpfe stark gemacht. «Ich werde mich als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland dafür einsetzen, dass in Deutschland gelagerte Atomwaffen (...) abgezogen werden», sagte er. Die Linke im Bundestag will die SPD-Spitzen nun beim Wort nehmen. «Dass im Wahlkampf der Abzug der Atomwaffen thematisiert wird, begrüßen wir», sagte Spitzenkandidat Dietmar Bartsch der dpa in Berlin. Bei der Bundestagssitzung am kommenden Dienstag will die Linke einen Antrag einbringen, nach dem die Regierung umgehend mit den USA Verhandlungen über den Atomwaffenabzug aufnehmen soll. Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht sagte der dpa, die SPD könne dann zeigen, ob sie es mit ihrer Forderung ernst meine oder die Aussagen von Schulz und Gabriel nur leeres Wahlkampfgetöse seien. «Die SPD muss jetzt Farbe bekennen.» Gabriel hatte bei seiner dritten USA-Reise als Außenminister am Dienstag zunächst in Washington US-Außenminister Rex Tillerson getroffen und dann in der Nähe von New York den früheren Außenminister Henry Kissinger besucht. Vor seinem Rückflug nach Europa warnte Gabriel vor einer neuen nuklearen Rüstungsspirale. Die USA würden Russland verdächtigen, den 30 Jahre alten INF-Vertrag über das Verbot landgestützter nuklearer Mittelstreckenraketen zu verletzen, sagte er. Auch wenn Russland das bestreitet, beginne damit nun eine Debatte darüber, wie der Westen reagieren soll. «Das führt ganz schnell zu der Frage, ob es eine Notwendigkeit gibt, selbst neue nukleare Strategien in Europa zu entwickeln», sagte Gabriel. «Diese Gefahr existiert, ich sehe sie jedenfalls.»
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