70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Waffenlieferungen, militärische Ausbildung, humanitäre Hilfe: Die Kurden im Nordirak sind in den letzten Jahren massiv von Deutschland unterstützt worden. Fortgesetzt wird die Hilfe nur unter einer Bedingung.Berlin - Die Bundesregierung macht weitere Hilfe für den Irak von einer Beilegung des Konflikts zwischen der Zentralregierung und den Kurden im Norden abhängig. Außenminister Sigmar Gabriel verwies am Montag (18. Dezember 2017) bei einem Treffen mit dem kurdischen Regionalregierungschef Nechirvan Barsani darauf, dass Deutschland seit 2014 mehr als eine Milliarde Euro für humanitäre Hilfe, Entwicklung und Stabilisierung an den Irak gezahlt habe. «Wir wollen das fortsetzen. Aber das setzt voraus, dass der Irak seine inneren Konflikte friedlich bewältigt, demokratisch bewältigt, und dass wir aus der angespannten Lage, in der wir sind, auch wieder herausfinden», betonte er. Barsani dankte Deutschland für die bisher geleistete Hilfe und versprach, dass die Kurden den Konflikt mit der Zentralregierung in Bagdad im Dialog lösen wollten. «Beide Seiten müssen den Willen dazu zeigen», sagte er. Er bat Deutschland, eine stärkere Rolle bei der Vermittlung in dem Konflikt einzunehmen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) empfing Barsani. Die Kurden im Irak hatten Ende September in einem Unabhängigkeitsreferendum mit großer Mehrheit für eine Abspaltung ihrer Region gestimmt. Die Zentralregierung akzeptierte das Votum nicht und griff in der Folge mit harter Hand gegen Erbil durch. Inzwischen hat sich die Lage beruhigt. Ende Oktober kündigte der langjährige Kurdenpräsident Massud Barsani seinen Rückzug an. Nechirvan Barsani ist sein Neffe. Der Regierungschef dankte Deutschland auch für den Bundeswehreinsatz im Nordirak. Bis heute sind rund 150 deutsche Soldaten zur Ausbildung kurdischer Soldaten für den Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat nahe der Kurdenhauptstadt Erbil stationiert. Der Einsatz ist in der vergangenen Woche für drei Monate bis Ende März verlängert worden. Deutschland hat außerdem in großem Stil Waffen an die kurdische Peschmerga-Armee geliefert, unter anderem 20.000 Sturmgewehre.
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