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Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
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Körperliche und mentale Stärke sind der Schlüssel
70 Jahre Wehrpflicht: Einführung, Aussetzung und Neubeginn
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Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Soldaten stellen am Volkstrauertag am 17. November 2019 Kränze vor dem Ehrenmal der Bundeswehr im Bendlerblock auf. Auch in diesem Jahr wird an der Gedenkstätte, die den Toten der Bundeswehr gewidmet ist, an die Opfer von Krieg und Gewalt erinnert. Foto: Bundeswehr/Jonas Weber
Seit der Gründung der Bundeswehr sind rund 3200 ihrer Angehörigen – zivile und militärische – in der Ausübung ihres Dienstes gestorben. Am Rande des Bendlerblocks, dem Berliner Sitz des Bundesverteidigungsministeriums, ist ein Ort diesen Toten gewidmet: Es ist das Ehrenmal der Bundeswehr.
Mit 32 Metern Länge und zehn Metern Höhe ist das Ehrenmal ein markanter Stahlbeton-Bau am Rande des Paradeplatzes des Bendlerblocks – als ein „begehbares und räumlich erlebbares Gesamtkunstwerk“ wird das Ehrenmal vom BMVg bezeichnet. Die bronzene Hülle des Baus ist mit kleinen, halbovalen Öffnungen versehen, die für eine ganz eigene Lichtstimmung im Innern sorgen. Die Öffnungen sind in ihrer Form an Erkennungsmarken von Soldaten angelehnt – halb zerbrochen stehen sie für den Tod ihres Trägers oder ihrer Trägerin. Durch einen Spalt in der Decke fällt zusätzliches Tageslicht ins Innere des Denkmals und verstärkt die eindrucksvolle Atmosphäre.
Das 2009 eingeweihte Ehrenmal kann sowohl vom Paradeplatz des BMVg als auch von der Hildebrandstraße aus betreten werden – so ist es im Normalfall auch externen Besuchern zugänglich. Die sehen dann im Innern, im Raum der Stille, die an eine Wand projizierten Namen der mehr als 3000 Bundeswehrangehörigen, die seit 1955 in Ausübung ihres Dienstes gestorben sind.
Im Mai 2014 wurde an der Außenseite des Denkmals das Buch des Gedenkens eingeweiht. Dort sind auf 20 Bronzeplatten die Namen der Verstorbenen eingraviert. Als bislang letztes Element des Ehrenmals wurde im Juni 2018 schließlich der Raum der Information eröffnet – dort werden Architektur, Symbolik und Bedeutung des Denkmals erläutert.
Werktags ist das Ehrenmal der Bundeswehr zwischen 9 und 18 Uhr über die Hildebrandstraße frei zugänglich, am Donnerstag sogar bis 20 Uhr. Am Wochenende kann die Gedenkstätte zwischen 10 und 18 Uhr besucht werden. Das BMVg weist darauf hin, dass größere Gruppenführungen aufgrund der Pandemielage zurzeit nicht angeboten werden können, ebenso bleibt der Raum der Information bis auf Weiteres geschlossen.
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