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Auch in diesem Jahr legen am Jahrestag des Hitler-Attentats Rekrutinnen und Rekruten ihr Gelöbnis im Bendlerblock ab. Archivfoto: Bundeswehr/Jonas Weber
Berlin. Insgesamt 101 Rekrutinnen und Rekruten werden heute, am Jahrestag des gescheiterten Attentats vom 20. Juli 1944 auf Hitler, ihr Gelöbnis bei einem feierlichen Appell im Bendlerblock ablegen.
Die Soldatinnen und Soldaten kommen vom Wachbataillon beim BMVg in Berlin, vom Logistikbataillon 171 aus Burg, vom Logistikbataillon 172 aus Beelitz sowie von der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr in Hannover. Auch in diesem Jahr findet der Appell aufgrund der Covid19-Pandemie in reduzierter Form statt. Die Gelöbnisansprache hält Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Als Ehrengast spricht der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster.
Die Soldatinnen und Soldaten werden öffentlich geloben und schwören, „der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“. Das Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung führt das Feierliche Gelöbnis unter Leitung von Oberstleutnant Kai Beinke durch. Das Musikkorps der Bundeswehr unter Leitung von Oberstleutnant Christoph Scheibling begleitet das Gelöbnis musikalisch.
Die Veranstaltung wird ab 17 Uhr live von „phoenix“ übertragen, die Bundeswehr wird zudem auf ihrem Twitter-Kanal berichten. An der Gedenkstätte Plötzensee werden Vertreter aus Politik und Gesellschaft ab 12 Uhr mit einer Kranzniederlegung an den Widerstand gegen das NS-Regime erinnern. Am 20. Juli 1944 hatten Wehrmachtsoffiziere um Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg vergeblich versucht, Hitler mit einer Bombe zu töten und den Krieg zu beenden. Stauffenberg und drei Mitverschwörer wurden noch am Abend des Attentats im Innenhof des Bendlerblocks erschossen, viele weitere Beteiligte und Unterstützer wurden in den darauffolgenden Wochen und Monaten hingerichtet.
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