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Schützenpanzer des Typs "Puma", aufgenommen 2014. Archivfoto: Bundeswehr/Jane Hannemann
Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat einem Kauf von 50 weiteren Schützenpanzern des Typs „Puma“ für die Bundeswehr zugestimmt. Die Fachpolitiker gaben damit am Mittwoch grünes Licht für das Rüstungsprogramm, für das die Bundesregierung rund 1,5 Milliarden Euro ausgeben will.
Berlin. Der Haushaltsausschuss habe „mit einer breiten Mehrheit“ zugestimmt, teilte Verteidigungsminister Boris Pistorius mit. „Ich freue mich, diese Entscheidung bringt uns weiter.“ Die Bestellung werde zügig vonstattengehen. Pistorius hofft, dass in diesem Jahr noch eine zweite Bestellung auf den Weg gebracht werden kann.
Das Beschaffungsprojekt war im vergangenen Jahr nach einem Ausfall aller 18 bei einer Schießübung eingesetzten Puma-Schützenpanzer auf Eis gelegt worden, dann aber nach internen Untersuchung wieder auf grün gestellt worden. „Der Puma hatte seine Schwierigkeiten“, sagte Pistorius jetzt. „Aber wir brauchen ein robustes System, das kriegstauglich ist. Das Heer hat sich mehrfach für dieses Gerät ausgesprochen.“
Der #Haushaltsausschuss hat der Beschaffung von 50 Schützenpanzern #Puma zugestimmt. Das Waffensystem löst den mehr als 50 Jahre alten Schützenpanzer #Marder ab. Verteidigungsminister Pistorius begrüßt die Entscheidung???? pic.twitter.com/hyFPQede7T— Verteidigungsministerium (@BMVg_Bundeswehr) May 10, 2023
Der #Haushaltsausschuss hat der Beschaffung von 50 Schützenpanzern #Puma zugestimmt. Das Waffensystem löst den mehr als 50 Jahre alten Schützenpanzer #Marder ab. Verteidigungsminister Pistorius begrüßt die Entscheidung???? pic.twitter.com/hyFPQede7T
Der Schützenpanzer Puma soll den Marder ablösen. „Der Puma ist ein Quantensprung hinsichtlich des Schutzes der Soldatinnen und Soldaten, hinsichtlich der Wirksamkeit im Einsatz und auch der Beweglichkeit“, so Pistorius weiter.
Kritik an Puma-Bestellung
Zuvor hatte es Kritik an der Puma-Bestellung gegeben. Der Bundesrechnungshof sah „zu viele technische und haushalterische Risiken“ und empfahl, zunächst die Umrüstung auf die modernisierte Variante S1 abzuwarten, bevor man weitere Exemplare bestelle, wie das „Handelsblatt“ berichtete. Weil die umgerüsteten Schützenpanzer aber erst im Oktober geliefert werden könnten, sei „die technische Reife noch nicht sicher“.
Ähnliche Kritik kam auch aus dem Finanzministerium. In einem Schreiben, das der „Spiegel“ zitierte, wies die Behörde von Christian Lindner (FDP) darauf hin, dass die Bestellung der neuen Pumas „risikobehaftet“ sei, da die Bundeswehr die Zuverlässigkeit und Einsatzreife der neuen Modelle noch nicht habe testen können.
Pistorius sagte dazu: Zu den Aufgaben des BMF und des Bundesrechnungshofs gehöre es, auf die Risiken einer solchen Beschaffung hinzuweisen. Dieses Prozedere sei üblich. „Wir sehen die Risiken auch, wie bei jedem großen Rüstungsprojekt“, so Pistorius. Aber die Risiken seien beherrschbar. „Wenn wir heute nicht entschieden hätte, hätten wir neu verhandeln müssen und es wäre sicherlich teurer geworden und hätte noch länger gedauert.“
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