70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Paris - Nach mehreren Skandalen bei der Bundeswehr widmet das französische Satiremagazin «Charlie Hebdo» der deutschen Armee eine mehrseitige Reportage. «Charlie» sei am Bundeswehrstandort Hamburg auf «Idealismus, Misstrauen und posttraumatische Störungen gestoßen», heißt es in dem Bericht der deutschen Ausgabe des Magazins, die an diesem Donnerstag (29. Juni) erscheint. Bei den Affären machte insbesondere der Fall Franco A. Schlagzeilen. Ein rechtsextremer Oberleutnant gab sich als Flüchtling aus - und plante mit rechten Kameraden wohl einen Terroranschlag. Der nach «Charlie»-Angaben unter posttraumatischen Belastungsstörungen leidende Afghanistan-Veteran Robert Sedlatzek-Müller sagte dazu, es sei für die Soldaten schwierig, dass Vorbilder und Traditionen fehlten. «Sie müssen uns neue Helden und Traditionen geben, die gibt es doch.» Die Reporter des französischen Wochenblatts resümierten, die Bundeswehr sei nach ihrem Eindruck in der Gesellschaft isoliert, zudem sei eine übergeordnete Strategie kaum erkennbar. «Die Soldaten wissen nicht, warum sie heute in Mali sind, morgen in Afghanistan, übermorgen vielleicht in Jordanien», sagt ein Experte in dem Bericht, der wegen der vielen Zeichnungen an einen Comic-Strip erinnert. Die Redaktion von «Charlie Hebdo» war vor zweieinhalb Jahren Ziel eines Terroranschlags. Zwei Islamisten ermordeten im Januar 2015 zwölf Menschen, darunter mehrere Karikaturisten des Blattes. In Frankreich patrouillieren im Zuge des terrorbedingten Ausnahmezustandes schwerbewaffnete Soldaten auf den Straßen und vor öffentlichen Gebäuden. Das Magazin zitiert einen Soldat, der an der Bundeswehr-Uni in Hamburg eingeschrieben ist: «Die Attentate haben mich eigentlich darin bestätigt, dass ich den richtigen Beruf gewählt habe und dass wir noch Soldaten brauchen.»
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