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Die Treueurkunden erhielten Oberstabsfeldwebel a.D. Günter Herkert (60 Jahre) (von links), Hauptmann a.D. Uwe Grund, Hauptmann a.D. Ralph Stellmann, Hauptmann a.D. Berthold Pfeifer und Stabsfeldwebel a.D. Walter Michelfeit (50 Jahre) vom Bundesvorsitzenden ERH. Fotos: IK
Roth. Der Sozialdienst der Bundeswehr bleibt auch für ehemalige Soldaten und deren Angehörigen ein wichtiger Ansprechpartner. Um dies in Erinnerung zu rufen, initiierte Hauptmann a.D. Robert Wechsler die Informationsveranstaltung mit dem Sozialdienst im Hotel & Landgasthof Bergwirt in Herrieden. Eingeladen vom KERH-Vorsitzenden Oberstleutnant d.R. Steffen Monnier, informierte Regierungsamtsrätin Claudia Hartmann die über 60 Mitgliedern und Angehörigen über die vielfältigen Angebote und Hilfsmöglichkeiten des Sozialdienstes.
Die umfassende Unterstützung durch den Sozialdienst der Bundeswehr
Hartmann betonte, dass das dreiköpfige Team des Sozialdienstes der Otto-Lilienthal-Kaserne nicht nur aktive und ehemalige Bundeswehrangehörige unterstützt, sondern auch deren Familien und Hinterbliebene mit verschiedenen Beratungs- und Hilfsangeboten begleitet. Die Tätigkeitsfelder des Sozialdienstes erstrecken von Pflegeberatung, Unterstützung bei der Testamentserstellung, Hilfe bei Patientenverfügungen und Betreuung sowie Informationen zu Beihilfen und Vollmachten.
Die frühzeitige Regelung persönlicher Angelegenheiten ist essenziell, um die eigene Selbstbestimmung zu bewahren. Das machte Hartmann in ihrem Vortrag unmissverständlich klar. Der Sozialdienst bietet konkrete Hilfen in vielfältiger Form. Neben Informationsveranstaltungen und Vorträgen stehen die Sozialberater auch für persönliche Einzelgespräche zur Verfügung. Zudem besuchen die Mitarbeiter Hilfesuchende direkt zu Hause oder in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, um gezielt Unterstützung zu leisten und auf individuelle Bedürfnisse einzugehen.
Zu aktuellen Schwerpunkten des Bundesvorstands der ERH
Vom Bundesvorstand war Hauptmann a.D. Ingo Zergiebel zu Gast. Er informierte über Ergebnisse der aktuellen Arbeit des Bundesvorstands der ERH.
Die Pflege Assistance als Leistungsangebot des DBwV für die Ehemaligen werde positiv bewertet und angenommen als schnelle unbürokratische Hilfe in Notfällen. Zu den Änderungen der Regeln bei Wehrdienstbeschädigung verwies Zergiebel auf das neuen SEG mit ausführlichen Berichten im Verbandsmagazin. Zum Dauerbrenner „Beihilfebearbeitung“ mit einem Bearbeitungsstau von 120.000 Anträgen versicherte der Vorsitzende ERH, dass der Bundesvorstand zu dessen Abbau beständig Behörden und Ämter dränge. Weitere Verbesserungen sehe Zergiebel mit der 10. Änderung der Bundesbeihilfeverordnung auf den Weg gebracht. Der neuerlich wieder aufkommenden Diskussion in der Politik über eine Bürgerversicherung erteilte er eine Absage. Im Umgang mit den Reservisten betonte Zergiebel die Bedeutung des Reservistenausweises, um Zugang für Ehemalige zu Betreuungseinrichtungen zu gewähren. Die geplante Einschränkung für beorderte Reservisten bis 65 Jahre sehe er kritisch, weshalb sich der Bundesvorstand für alternative Lösungen wie die Einführung eines Veteranenausweis einsetze. Abschließend machte er deutlich, dass die Fürsorgepflicht des Dienstherrn über das aktive Arbeitsleben hinaus bestehe und stellte konkrete Beispiele aus der Arbeit des Bundesvorstands vor.
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