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Die Referenten – Brigadier Mag. Klaus Klingenschmied (von links, Österreich), der Militärpsychologe Prof. Dr. Hubert Annen (Schweiz) und Generalleutnant a.D. Alfons Mais (Deutschland) – zeichneten ein teils ernüchterndes Bild der sicherheitspolitischen Lage. Foto: Christoph Auer
Der Internationalen Bodenseekongress brachte erneut sicherheitspolitische Akteure aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen.
Im brechend vollem Montfortsaal im Landhaus in Bregenz diskutierten Mitglieder sicherheitspolitisch aktiver Organisationen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz die Bedeutung von Wehr‑ und Verteidigungswillen als Grundlage militärischer Handlungsfähigkeit. Der DBwV als Mitgastgeber war mit einer Delegation des Landesverbandes Süddeutschland unter Führung von Oberstleutnant a.D. Christoph Auer vertreten.
Die Referenten – Generalleutnant a.D. Alfons Mais (Deutschland), der Militärpsychologe Prof. Dr. Hubert Annen (Schweiz) und Brigadier Mag. Klaus Klingenschmied, Kommandant der Heeresunteroffiziersakademie Enns (Österreich) – zeichneten ein teils ernüchterndes Bild der sicherheitspolitischen Lage. Mais warb nachdrücklich für die Reaktivierung der Wehrpflicht: „Was nützt die Zeitenwende, wenn sie nicht durch ausreichendes Personal unterlegt ist?“ Finanzielle Mittel allein reichten nicht aus; entscheidend seien einsatzbereite Verbände. Er plädiere für eine allgemeine einjährige Dienstpflicht.
Die Schweiz und auch Österreich betrachten ihre Neutralität als identitätsstiftend, auch deshalb gilt hier die Wehrpflicht für männliche Bevölkerung. Die Experten beider Länder betonten die Notwendigkeit dieser Wehrpflicht. Einigkeit bestand darin, der Bevölkerung mehr unbequeme Wahrheiten zuzumuten. Angesichts der aktuellen Bedrohungen sei kein Platz für Sicherheitsillusionen. Der Kongress verstand sich damit bewusst nicht als „Gute‑Laune‑Veranstaltung“, sondern als dringender Appell zum Handeln.
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