70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Dein Patch kann Gutes tun!
„Das KSK genießt im internationalen Kreis vergleichbarer Spezialkräfte einen ausgezeichneten Ruf"
Körperliche und mentale Stärke sind der Schlüssel
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin. Ronny Splettstößer war 21 Jahre jung, als er am 1. April 1996 seinen Dienst im Panzerbataillon 413 in Torgelow, Mecklenburg-Vorpommern, antrat. Vier Jahre später und mit einem Auslandseinsatz im Kosovo im Gepäck verließ der Hauptgefreite Splettstößer die Truppe wieder. In diesen Tagen, wenn von der Lieferung von 178 Leopard I A5 an die Ukraine berichtet wird, erinnert sich Ronny Splettstößer an die Zeit als er Richtschütze auf diesem Waffensystem war. Die Erinnerung an die besondere Kameradschaft, die man nie mehr vergisst, wie Splettstößer sagt, war ein Antrieb, vor zwei Jahren die Green-Warriors Germany mit engagierten Mitstreiterin in der Nähe von Pasewalk zu gründen. 35 Mitglieder groß ist der Verein inzwischen. Vor zwei Jahren haben die Männer auf dem Friedhof in Löcknitz ein Ehrenmal für die Gefallenen der Bundeswehr aufgebaut. Sie pflegen es seitdem. Es hat viel Zuspruch gegeben für die Aktion. Sie wollen die Erinnerung wachhalten und das müssen sie auch, denn die Veteranenkultur in Deutschland existiert immer noch höchstens in einer Nische, die kaum jemand zu Gesicht bekommt. Aus dem Schatten ins Licht zu treten, dafür einstehen, das man sich mit dem Einsatz im Kosovo, in Afghanistan oder andernorts auf der Welt, wo deutsche Soldaten dienen, Anerkennung und Respekt verdient habe.
Regelmäßig am Wochenende treffen sich die Vereinsmitglieder und Freunde, manchmal ganze Familien zum Frühstück für Veteranen. Wenn der Gedenkmarsch 13K3 am 2. April auch in Löcknitz am Friedhof die Veteranen sich zum Gedenkmarsch treffen, werden in diesem Jahr mehrere Dutzend polnische Kameraden mitmarschieren. „Das wird etwas Besonderes“, sagt Ronny Splettstößer. Im Podcast mit unserem Chefredakteur Frank Jungbluth erzählt Splettstößer von seinem Einsatz und der Lebensgefahr, in der er auch 1999 im Kosovo wie zu viele immer wieder war. Wir sprechen über Erinnerungskultur, Kameradschaft und die Verbindung der mehr als 100.000 deutschen Veteranen, die auch vom Deutschen BundeswehrVerband jeden Tag intensiver gefördert und begleitet wird.
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