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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) will Amtskolleginnen aus 15 Staaten zu einer Konferenz in Berlin versammeln. Das Treffen sei am 19. und 20. August in Berlin geplant, hieß es am Freitag aus dem Verteidigungsministerium. Kramp-Karrenbauer wolle mit den Ministerinnen über den Kampf gegen Terrorismus, technologische Entwicklungen und neue Bedrohungen sowie über das Thema Frauen in den Streitkräften beraten.
Der «Spiegel» berichtete am Freitag unter Berufung auf einen vertraulichen Vermerk, dass das Treffen womöglich etwa 970 000 Euro kosten könne und dies «hausintern für Geraune» gesorgt habe. Scharfe Kritik kam von den Liberalen.
Die Ministerin lasse offensichtlich nichts unversucht, um Wahlkampf für sich und eine weitere Amtszeit zu machen, sagte FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann. «Das ist erlaubt, aber nicht auf Kosten der Steuerzahler», kritisierte sie. Das Verteidigungsministerium müsse herhalten, «um ministerielle Eitelkeiten zu befriedigen». Strack-Zimmermann: «Die eigentlichen Aufgaben, nämlich für die Bundeswehr da zu sein, sind aber liegen geblieben. Es wird Zeit Fr. Ministerin adieu zu sagen.»
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