Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
Mama, warum hast du eine Uniform?
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Drei Fristen für das europäische Luftkampfsystem FCAS sind bereits ohne Einigung verstrichen. Innerhalb der nächsten vier Wochen soll es nun aber wirklich zu einer Entscheidung kommen.
Brüssel. Deutschland und Frankreich starten einen letzten Versuch, sich auf ein gemeinsames Luftkampfsystem (FCAS) zu verständigen. Ein Ergebnis müsse wegen anstehender Entscheidungen zum Bundeshaushalt am 15. April vorliegen, hieß es aus deutschen Regierungskreisen nach einem Gespräch zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zur Vorbereitung des EU-Gipfels, das bereits am Mittwochabend stattfand. Den Angaben zufolge sollen in den nächsten vier Wochen Experten zwischen den beteiligten Unternehmen vermitteln und nach einer Lösung suchen.
FCAS könnte teuerstes europäisches Rüstungsprojekt werden
FCAS steht für «Future Combat Air System» und wäre bei einer Realisierung das größte und teuerste europäische Rüstungsprojekt. Die Gesamtkosten werden auf einen dreistelligen Milliardenbetrag geschätzt. Deutschland, Frankreich und Spanien ringen seit Monaten um eine Realisierung des Projekts.
Die Entscheidung wird nun bereits zum dritten Mal verschoben, zuletzt war Ende Februar angepeilt worden. Das Luftkampfsystem soll im Verbund mit unbewaffneten und bewaffneten Drohnen fliegen und ist insofern mehr als ein Kampfflugzeug. Der Plan ist, dass es den von der Bundeswehr genutzten Eurofighter und auch die französische Rafale ab 2040 ablöst.
Unterschiedliche Vorstellungen vom Kampfflugzeug
Als Kernproblem hatte Merz zuletzt genannt, dass die Franzosen ein anderes Kampfflugzeug brauchen als die Bundeswehr. «Ganz konkret, die Franzosen brauchen in der nächsten Generation der Kampfflugzeuge ein atomwaffenfähiges und ein flugzeugträgerfähiges Flugzeug. Das brauchen wir in der deutschen Bundeswehr gegenwärtig nicht.»
Von deutscher Seite wurde deswegen die Option ins Spiel gebracht, FCAS mit zwei Flugzeugen zu realisieren. Frankreich will nach Angaben von deutscher Seite aber nur eins bauen und dies auf seine eigenen Bedürfnisse ausrichten.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: