70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Die Kameradschaft legte vor der Gedenksäule ein Grabgebinde nieder. Foto: DBwV/Jung
Am 12. April 2019 jährte sich der Tag, an dem vor 74 Jahren das in der NS-Zeit größte Frauen-Konzentrationslager in Ravensbrück bei Fürstenberg von der Roten Armee befreit worden ist und vor 60 Jahren dieses Todeslager als Mahn- und Gedenkstätte eingeweiht wurde. Dieser historische Tag war für die Kameradschaft Ehemaliger, Reservisten und Hinterbliebener aus Berlin Lichtenberg-Hohenschönhausen des Deutschen BundeswehrVerbandes, gemeinsam mit der Gesellschaft zur Förderung der Schönen Künste e. V. ein willkommener Anlass, einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen, diesem ehrwürdigen Ort einen Besuch abzustatten. von Oberstleutnant a. D. Hans Joachim Jung
Es ist heute nur noch schwer vorstellbar, dass in diesem kleinen brandenburgischen Ort Ravensbrück, idyllisch am Ufer des Schwedtsees gelegen und von Wald umgeben, vor genau 80 Jahren das größte Frauen-Konzentrationslager Europas errichtet worden ist.
Beim Rundgang durch das ehemalige Todeslager bleibt von der einstigen Idylle nicht mehr viel übrig, wenn man sich die menschenverachtende und mörderische Bilanz dieses Vernichtungslagers vor Augen führt: In der Zeit von 1939 bis zur Befreiung 1945 wurden dort 140.000 Frauen aus 40 Nationen Europas eingeliefert, so unter anderem Widerständlerinnen, Kommunistinnen, Jüdinnen, Sinti und Roma. Sie hatten Zwangsarbeit zu leisten. Dabei wurden sie gedemütigt, geschlagen, gefoltert und Experimenten ausgesetzt. Wer nicht an Hunger oder vor Kälte starb, wurde erschossen, vergiftet oder vergast.
Es versteht sich von selbst, dass der Kameradschaftsvorsitzende, Oberst a. D. Karlheinz Fietz, an der für die zahlreichen Opfer am Ufer des Sees errichteten Gedenksäule ein Grabgebinde niederlegte. Es blieb nicht aus, dass die Teilnehmer nach dem mehrstündigen individuellen Rundgang ihre Eindrücke austauschten. Ganz im Sinne der Inschrift an der Wand des Krematoriums „Den Toten zu Ehren – den Lebenden zur Pflicht“ war man sich einig, dass man immer wieder aufs Neue hinterfragen sollte, wie es passieren konnte, dass unzählige unschuldige Menschen eingesperrt, gefoltert und getötet worden sind.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: