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Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
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Erinnerung an Stefan Kamins
Erinnerung an Tobias Lagenstein und Thomas Tholi
Erinnerung an Hauptmann Markus Matthes
Gedenken: Erinnerung an Matthias Standfuß, Michael Diebel und Michael Neumann
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Mandatsträger des Bezirks Neckar-Tauber-Jagst machten sich bei ihrer zweitägigen Tagung im TCRH in Mosbach fit für die Verbandsarbeit – mit dabei Gäste vom Bundes- und Landesvorstand sowie DBwV-Partner. Foto: DBwV/Ingo Kaminsky
Zur zweiten Tagung mit Mandatsträgern kamen Mitglieder aus den Vorständen der Kameradschaften ERH und TruKa des kleinsten Bezirkes im Landesverband im Training Center Retten und Helfen in Mosbach unter der Leitung von Oberstabsfeldwebel a.D. Gerd-Josef Bopp zusammen.
Der Bezirksvorsitzende hatte sich zum Ziel gesetzt, seinen Mandatsträgern das notwendige Rüstzeug für die verbandliche Arbeit an die Hand zu geben, aber auch die zunehmende digitale Ausrichtung des DBwV nahezubringen.
Spannbreite der Verbandsarbeit reicht von politisch-militärischen bis sozialen Themen
Auch bei dieser zweitägigen Veranstaltung stellte Landesvorsitzender Oberstleutnant a.D. Josef Rauch die Spannbreite der Verbandsarbeit des BundeswehrVerband dar. Zunächst klärte er auf über den Fortgang beim ins Stocken geratenen alimentativen Ergänzungszuschlag. Einmal mehr ging er anschließend auf die unbefriedigenden Fortschritte der nachhaltigen personellen, materiellen und finanziellen Aufstellung der Bundeswehr ein. Ob Unterstützung im Ukraine-Krieg und deren Auswirkungen in der Truppe, die Erreichung des 2%-Ziel der NATO, die Aufstellung der 10. Panzerdivision (Division 2025) und der Litauen-Brigade – bei all diesen Herausforderungen sieht Rauch dringenden Nachsteuerungs- und Handlungsbedarf.
Der BundeswehrVerband bringe sich hier in die sicherheitspolitische Diskussion ein, stelle aber auch seine Forderungen im Interesse der Soldaten, wie der Landesvorsitzende detailliert am Sachstand der Stationierung der Brigade 45 in Litauen aufzeigte. Weitere Baustellen, an denen der DBwV aktuell arbeitet sind u.a. der BS Mannschaften, das Abstandsgebot der Besoldungsgruppen, die Betreuung- und Unterkunftssituation, die Übernahme ausscheidender Soldaten als Zivilbeschäftigte der Bundeswehr.
Verbandsorganisatorische Arbeit wird zunehmend digitaler
Bezirksvorsitzender Bopp ging es im Anschluss um die Detailarbeit im Verband und in den Kameradschaften, die von den Mandatsträgern zu schultern ist. Nach seiner Bewertung des Sachstands zur Umsetzung von ausgewählten Beschlüssen der 21. Hauptversammlung stellte der Projektbeauftragte Oberstleutnant a.D. Thomas Sohst – per WebEx zugeschaltet – das aktuell ausgerollte „Portal Kameradschaften“ mit seinen Funktionalitäten vor. Die Einrichtung in den Kameradschaften bedarf der Unterstützung, um Vorteile und Erleichterungen zu erkennen.
Darauf aufbauend warb Justitiar Christian Sieh für das digitale Antragswesen mit seinen Vorteilen für kommende Landes- und Hauptversammlungen. Ab September 2024 geöffnet, werde es im Landesverband West im Mai 2025 seine Feuertaufe erfahren. Unabdingbar dafür ist, dass Mandatsträger im Portal Kameradschaften mit ihren Funktionsadressen angemeldet sind. Ein zeitgerecht verfügbarer Nutzerleitfaden werde bei der Implementierung des digitalen Antragsverfahren helfen. Ein weiteres digitales Angebot des DBwV ist der DBwV-Campus mit einer echten Datenschutzausbildung, die die Mandatsträger hiermit erfahren. Sieh rät zudem, stärker die DBwV-Community mit ihren Angeboten speziell für Mandatsträger zu nutzen. Das reiche von der Organisationsweisung über Vorlagen/Formularen bis hin zu aktuellen Informationen zur Verbandspolitik oder zu laufenden Gesetzesvorhaben.
Zu weiteren wichtigen Themen aus der Organisationsweisung wie Ehrungen und Kassenwesen gab Mike-Sascha Britsch vom Außendienst des Landesverbandes hilfreiche Tipps für die Kameradschaftsarbeit. Bopp ergänzte hier mit seinen Vorstellungen und Wünschen für die Kameradschaftsarbeit in seinem Bezirk.
Die Angebote der FöG – vorgestellt vom Servicebeauftragten Hauptmann a.D. Ullrich Seelmann – sowie der Rahmenvertragspartner der Bundeswehr und des DBwV rückte das Thema der Vorsorge für Soldaten in der Kameradschaftsarbeit in den Blick. Der abschließende Vortrag zur Arbeit des Bundeswehr Sozialwerkes e.V. regte die Teilnehmer zu einer spontanen Spende an diese Solidargemeinschaft an.
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