70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Nicht genug: Deutsche Soldaten in Afghanistan. Foto: Bundeswehr
Das Kabinett hat am Mittwoch (18. November) eine minimale Ausweitung des Einsatzes der Bundeswehr in Afghanistan beschlossen: Die Mandatsobergrenze bei Resolute Support soll von derzeit 850 auf bis zu 980 Soldaten erhöht werden. Der grundsätzliche Auftrag der eingesetzten Soldaten ändert sich nicht. Der Mandatstext soll dennoch leicht verändert werden. Dann ist eine Beratung der afghanischen Sicherheitskräfte auch in Krisensituationen vor Ort möglich. Dies ist eine grundsätzliche Trendwende. Bis vor Kurzem war noch eine Reduzierung des Mandats beginnend ab 2016 vorgesehen.
Der Deutsche BundeswehrVerband kritisiert die Entsendung von maximal 130 zusätzlichen Soldaten nach Afghanistan als unzureichend: "Wir haben eine Zahl von bis zu 1500 Soldaten im Auge gehabt. Nicht unbedingt, um diese vor Ort präsent zu haben, sondern um schnell reagieren zu können", sagte Verbandschef André Wüstner am Mittwoch im Hessischen Rundfunk. „Die Tatsache, dass man aus prinzipiellen Gründen unter 1000 Mann bleiben will, ist Indiz für eine sicherheitspolitische Kurzsichtigkeit“, erklärte er bereits vergangene Woche. „Wir laufen Gefahr, dass ein unzureichendes Mandat ohne die Möglichkeit, Reserven einzubringen, die politische und militärische Führung erneut lähmt. Das könnte verheerende Folgen für das Erreichen der Ziele in der gesamten Krisenregion Afghanistan/Pakistan haben“, sagte Wüstner. „Für Afghanistan gilt wie für alle anderen Einsatzgebiete auch das Motto: Entweder richtig oder gar nicht!“
Neben der Ausweitung des Einsatzes der Bundeswehr in Afghanistan entschied sich das Kabinett auch für eine Verlängerung der deutschen Beteiligung an der Anti-Terror-Mission Active Endeavour zur Seeraumüberwachung im Mittelmeer. Über beide Mandate muss nun noch der Bundestag entscheiden.
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