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Berlin. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dem von Terrorismus erschütterten westafrikanischen Staat Niger weitere Hilfe aus Deutschland zugesichert. «Wir wissen, dass im Grunde die Herausforderungen täglich wachsen. Und deshalb darf ich an dieser Stelle sagen, dass im Blick auf die regionale Sicherheitslage wir natürlich weiter an der Seite Nigers stehen wollen - entweder bilateral, oder aber in Zusammenhang mit den G5-Sahelstaaten», sagte Merkel am Donnerstag bei einem Treffen mit dem nigrischen Präsidenten Mohamed Bazoum in Berlin.
Bazoum dankte Merkel und Deutschland, das sich zu einem der Hauptakteure im Bereich Sicherheit entwickelt habe. Die Hilfe der Bundesregierung sei angesichts der Zunahme des Terrorismus an die Bedürfnisse Nigers angepasst worden. «Wir haben besonders die Flexibilität der Zusammenarbeit geschätzt», sagte er.
Merkel verwies auf das ganze Feld der Kooperation, das von Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe über den gemeinsamen Kampf gegen Schleuser und Schlepper bis zur Sicherheitszusammenarbeit reiche. Sie nannte die Mission «Gazelle», bei der Kampfschwimmer aus Deutschland nigrische Spezialkräfte ausbilden und die inzwischen Teil der EU-Ausbildungsmission EUTM ist.
Zur Lage in der Sahelregion sagte Merkel, wenn man sich die die Lage anschaue, im Tschad oder in Mali, dann gebe es «große Herausforderungen». «Umso mehr freuen wir uns, dass in Niger eine stabile Regierung unter ihrer Führung, Herr Präsident, die Arbeit durchführt - unter schwierigen Bedingungen», sagte Merkel.
Bazoum hatte die Präsidentenwahl Ende Februar gewonnen und war Anfang April kurz nach einem gescheiterten Umsturzversuch vereidigt worden. Mit der Wahl des früheren Außenministers Bazoum hatte es den ersten demokratische Wechsel in der Geschichte des Landes gegeben. Der Putschversuch in der Hauptstadt Niamey war Ende März nach kurzem Feuergefecht mit der Präsidentengarde gescheitert.
Der Niger ist eines der wichtigsten Transitländer für afrikanische Migranten, die das Mittelmeer erreichen wollen. In den vergangenen Jahren hatte Europa Druck auf die nigrische Regierung ausgeübt, den Menschenschmuggel einzudämmen. Im Niger und den anderen Ländern der Region sind etliche Terrorgruppen aktiv, die Al-Kaida oder dem Islamischen Staat (IS) die Treue geschworen haben. Zusammen mit Mali, Mauretanien, dem Tschad und Burkina Faso ist der Niger Teil der G5-Sahel-Gruppe, die Terrorgruppen bekämpfen will.
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