13.06.2017
dpa

Militärgroßübung mit deutschen Nato-Soldaten in Litauen

Vilnius - Knapp 5.300 Soldaten aus zehn Nato-Ländern haben am Montag (12. Juni 2017) ein Militärgroßübung in Litauen begonnen. Mit dem Manöver «Iron Wolf 2017» (Eiserner Wolf) soll dem Verteidigungsministerium in Vilnius zufolge die Einsatzbereitschaft des in dem Baltenstaat stationierten Nato-Bataillons überprüft werden. Angeführt wird der multinationale Gefechtsverband zur Stärkung der Nato-Ostflanke und Abschreckung Russlands von der Bundeswehr. Unterstützt wird Deutschland von den Benelux-Staaten und Norwegen.

Die bis zum 23. Juni laufende Übung wird nach Armeeangaben in drei Regionen Litauens stattfinden. Neben Truppen des Nato-Bataillons seien daran auch Soldaten aus den USA, Großbritannien, Polen und Portugal beteiligt. Mit dem Manöver sollen verschiedene Einsätze und die Abstimmung zwischen den Einheiten geübt werden.

Trainiert werden soll auch die Verteidigung der sogenannten «Suwalki-Lücke», die als militärische Achillesferse der Nato-Ostflanke gilt. Gemeint ist damit ein rund 100 Kilometer breiter Landstreifen zwischen Polen und Litauen, der von der russischen Exklave Kaliningrad im Westen bis Weißrussland im Osten reicht.

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