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Trotz der gr0ßen Belastung in den Truppenteilen und Dienststellen waren fast 50 Mandatsträger der Einladung zur Bezirkstagung an den Müggelsee gefolgt. Foto: DBwV/Sarina Flachsmeier
Ende Mai fand am Berliner Müggelsee die Landestagung auf Bezirksebene des Bezirks Berlin-Brandenburg statt.
Knapp 50 Teilnehmer konnte der Bezirksvorsitzende, Hauptmann Christian Weber, zu seiner ersten Bezirkstagung als Bezirksvorsitzender begrüßen. Weber freute sich, dass aus fast allen Kameradschaften des Bezirks Vertreter zum Müggelsee gekommen waren, um an der Tagung teilzunehmen.
Gleich zur Eröffnung machte der Bezirksvorsitzende deutlich, dass er mit der Arbeit in seinem Bezirk zufrieden ist. So richtete er ein großes Dankeschön an die Mandatsträger und nutzte die Chance, Stabsfeldwebel Mark Ochmann aus Berlin mit der Verdienstnadel in Silber und Oberstleutnant Frank Rosemann aus Strausberg mit der Verdienstnadel in Bronze auszuzeichnen.
In seinem Bericht über die ersten zwölf Monate seiner Tätigkeit als Bezirksvorsitzender ging Weber ausführlich auf die Schwerpunkte seiner Arbeit ein. Dabei hob er hervor, dass es ihm wichtig war, im ersten Jahr möglichst alle Kameradschaften zu besuchen, um dabei die Menschen vor Ort kennenlernen zu können. „Diese Absicht“, so Weber, „konnte ich bis auf eine noch ausstehende Reise ins polnische Bydgoszcz umsetzen“. Auch ein Blick auf die Wahlen in den Kameradschaften durfte an dieser Stelle nicht fehlen. Insgesamt sei der Bezirk hier auf einem sehr guten Weg, seien die Wahlen doch nahezu alle fristgerecht durchgeführt worden. Besondern erfreulich für Weber war die Entwicklung der Mitgliederzahl im Bezirk, die aktuell bei 10.000 liegt. Ein Blick in die nächsten Monate und die dort wartenden Herausforderungen rundeten den Bericht ab.
Nach einem Vortrag des Justitiars des Deutschen BundeswehrVerbandes (DBwV), Christian Sieh, zu absehbaren Änderungen in der Wehrdisziplinarordnung, sowie einer Einweisung in die Zukunft der innerverbandlichen Organisation durch Mandy Bartelt aus der Abteilung Controlling Finanzen und Administration, stand mit den Ausführungen des Bundesvorsitzenden, Oberst André Wüstner, ein erster Höhepunkt an. In einem gewohnt rhetorisch starken Vortrag nahm Wüster die Anwesenden mit auf eine Reise durch die aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen und stellte die Rolle des Verbandes im aktuellen politischen Diskurs dar.Ein abschließender Kameradschaftsabend, bei dem neben dem Bundesvorsitzenden auch der Landesvorsitzende, Hauptmann Ralf Baasch, und dessen Stellvertreter, Hauptmann Alexander Dreiser, die Chance nutzten, mit den Mandatsträgern aus den Kameradschaften ins Gespräch zu kommen, rundete den ersten Tag der Bezirkstagung ab.
Baasch war es dann auch, der mit seinem Vortrag über die Situation im Landesverband den zweiten Tag eröffnete. Dem Landesvorsitzenden war es ein Bedürfnis, allen ehrenamtlichen Mandatsträgern für ihr Wirken in der Basisorganisation des DBwV zu danken, da nur dadurch der Verband für die Mitglieder und alle Menschen in der Bundeswehr sichtbar und erfahrbar gemacht werden kann. „Ich bin stolz auf Sie und auf die Arbeit, die Sie alle neben ihren normalen Aufgaben schultern und leisten. Sie tragen vor Ort mit Ihren Aktivitäten wesentlich dazu bei, dass unser Landesverband Ost auch weiterhin auf Wachstumskurs ist“, betonte Baasch.
Zum Abschluss der Tagung hatte der Bezirksvorsitzende zwei Themen vorgesehen, die aktuell annähernd die gesamte Bundeswehr in Atem halten. So griff Weber die anstehende Reorganisation der Streitkräfte auf und ging dabei auf die Anfang April 2024 verkündeten Zeitlinien ein. Hierbei wurde er vom Vorsitzenden des Personalrates beim Territorialen Führungskommando der Bundeswehr, Oberstleutnant Jens Lorber, unterstützt, der einige Informationen ergänzen konnte. Abschließend gab Weber dann einen aktuellen Überblick zum Planungs- und Umsetzungsstand der Stationierung der Panzerbrigade 45 in Litauen sowie zum geplanten Gesetz zur weiteren Stärkung der personellen Einsatzbereitschaft der Bundeswehr, das wesentlich damit in Verbindung steht.
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