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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der Airbus A400M der Luftwaffe landete in Köln. Von dort wurden die Verwundeten in das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz gebracht. Foto: Twitter/Bundeswehr
Alle zwölf Soldaten, die am Freitag bei einem Anschlag in Mali verwundet worden waren, sind zurück in Deutschland. Das Verteidigungsministerium bestätigte, dass die Soldaten in den Bundeswehrkrankenhäusern in Koblenz und Ulm medizinisch versorgt werden.
Am Samstag hatte die Luftwaffe zwei Flugzeuge – einen Airbus A400M und einen Airbus A310 – in die Krisenregion geschickt, um die Verwundeten zurückzuholen. Sie wurden nach Stuttgart und Köln geflogen und von dort in die Bundeswehrkrankenhäuser weitertransportiert. Auf Twitter sagte die Kommandeurin des Bundeswehrzentralkrankenhauses Koblenz, Generalarzt Dr. Almut Nolte, dass die Bundeswehreinrichtungen gut auf solche Fälle vorbereitet seien: „Das BwK Koblenz verfügt über eine ausgesprochen hohe Expertise für die Behandlung von komplexen Verletzungen, insbesondere auch für die Versorgung von Schuss- oder Explosionsverletzungen. Insofern sind die Soldaten hier gut aufgehoben.“
Die ersten der verletzten deutschen Soldaten, die bei einem Attentat in #Mali verwundet wurden, sind mit einem Transportflugzeug der @BundeswehrInfo nach Köln gebracht worden. pic.twitter.com/eCk8EMQpeO— WDR aktuell (@WDRaktuell) June 26, 2021
Die ersten der verletzten deutschen Soldaten, die bei einem Attentat in #Mali verwundet wurden, sind mit einem Transportflugzeug der @BundeswehrInfo nach Köln gebracht worden. pic.twitter.com/eCk8EMQpeO
Vor Ort informierte sich die Kommandeurin des #BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz, Generalarzt Dr. Almut Nolte, über den Gesundheitszustand der Verwundeten und die Arbeit ihrer Soldat|innen. Ihr Eindruck im Video unten: #HelfenistunsereDNApic.twitter.com/vG18iFRXhS— Sanitätsdienst der Bundeswehr (@SanDstBw) June 26, 2021
Vor Ort informierte sich die Kommandeurin des #BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz, Generalarzt Dr. Almut Nolte, über den Gesundheitszustand der Verwundeten und die Arbeit ihrer Soldat|innen. Ihr Eindruck im Video unten: #HelfenistunsereDNApic.twitter.com/vG18iFRXhS
Der Anschlag hatte sich am Freitagmorgen um 6:28 Uhr Ortszeit rund 180 Kilometer nördlich von Gao ereignet. Rund 100 deutsche Soldatinnen und Soldaten sollen einen Konvoi der malischen Streitkräfte begleitet haben. In der Nacht hatten die Soldaten aus den rund 25 Fahrzeugen eine Wagenburg zum Schutz gebildet, nachdem es bereits am Vortag einen weniger gravierenden Anschlag gegeben hatte, der Sachschaden verursachte. In dieses improvisierte Lager hatte offenbar ein Selbstmordattentäter sein mit Sprengstoff präpariertes Auto gesteuert. Die genauen Umstände des Anschlags werden nach Angaben der Bundeswehr noch untersucht.
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