70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Muss Deutschland mehr Soldaten nach Afghanistan schicken? Mit dieser Frage muss sich wenige Monate vor der Bundestagswahl die große Koalition auseinandersetzen. Bei der Nato wird eine schnelle Entscheidung erwartet. Brüssel/London - Deutschland und die anderen Nato-Staaten sehen sich mit Forderungen nach zusätzlichen Truppen für Afghanistan konfrontiert. Aus militärischer Sicht brauche es für den Bündniseinsatz am Hindukusch einige Tausend Soldaten mehr, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch (10. Mai 2017) in London. Es müsse verhindert werden, dass «Afghanistan wieder zum «sicheren Zufluchtsort für internationale Terroristen» werde. Eine politische Entscheidung solle bereits in den kommenden Wochen getroffen werden. Ob die Bundesregierung bereit sein könnte, noch mehr Soldaten nach Afghanistan zu schicken, blieb zunächst unklar. Die jährliche Evaluierung der Mission in Afghanistan laufe gerade, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts. Es gebe dabei Vorschläge, «hier und da bestehende Lücken beim Einsatz von Ressourcen und Mitteln aufzufüllen». Man werde nun gemeinsam überlegen, was das bedeute. Um den Afghanistan-Einsatz soll es an diesem Donnerstag auch bei einem Treffen von Stoltenberg mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin gehen. In großer Runde soll dann beim Nato-Gipfel am 25. Mai in Brüssel beraten werden. US-Generäle werben seit Monaten um mehr Soldaten in Afghanistan. Hintergrund ist das schnelle Erstarken der radikalislamischen Taliban. Die afghanische Regierung kontrolliert nach Militärangaben nur noch 60 Prozent des Landes. Die afghanische Armee ist überfordert. Neue internationale Soldaten würden vermutlich vor allem die als viel zu klein geltende Trainingsmission der Nato für die afghanischen Streitkräfte aufstocken. Für die Beratungs- und Ausbildungsmission («Resolute Support») stellen die Alliierten und ihre Partner aktuell bis zu 13 500 Soldaten zur Verfügung. Deutschland beteiligte sich zuletzt mit rund 960 Bundeswehrsoldaten, das noch bis Ende des Jahres laufende Bundestagsmandat erlaubt bis zu 980. Die meisten verwalten das große Nato-Lager in Nordafghanistan. Andere arbeiten als Trainer und Berater der afghanischen Streitkräfte. US-Medien zufolge erwägt die Regierung von Präsident Donald Trump, ihre Truppen im Land um bis zu 5000 Mann aufzustocken. Im Gegensatz zu den Nato-geführten Truppen leiten die US-Amerikaner auch bilateral Hilfe für die afghanische Regierung, etwa durch Luftangriffe.
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