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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Neubiberg/Haar - Wenn es James Bond tatsächlich gäbe, dann könnte er sich ab sofort mit einem Studium noch besser auf seine Arbeit als 007 vorbereiten: Am Montag (14. Januar 2019) ist der erste deutsche Masterstudiengang für Geheimdienste - unter dem Titel «Intelligence and Security Studies» (MISS) - an der Bundeswehr-Universität in Neubiberg und der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Haar (beides Landkreis München) gestartet. Das teilte die Bundeswehr-Universität am Montag mit.
Ziel des zweijährigen Studiengangs sei die Verknüpfung von nachrichtendienstlichen und sicherheitsbezogenen Aspekten, sagte ein Sprecher der Bundeswehr-Uni. «Das ist ein Novum in Deutschland.» Dementsprechend können nun Mitarbeiter der Nachrichtendienste von Bund und Ländern gemeinsam mit Soldaten des militärischen Nachrichtenwesens der Bundeswehr ausgebildet werden.
Die Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung wird laut Pressemitteilung vorwiegend für die nachrichtendienstliche Ausbildung zuständig sein. Die Universität der Bundeswehr ergänzt die Ausbildung mit den Bereichen Big-Data-Analyse, Cyber-Sicherheit und internationale Politik. In allen Disziplinen sollen sich die Studierenden auch mit ethischen Fragen beschäftigen, wie es hieß.
«Der Studiengang steht für eine neuartige wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem militärischen Nachrichtenwesen der Bundeswehr und den Nachrichtendiensten des Bundes», erklärte der Beauftragte der Bundesregierung für die Nachrichtendienste des Bundes, Staatssekretär Johannes Geismann, der Mitteilung zufolge. Ziel sei unter anderem, die Professionalisierung der nachrichtendienstlichen Ausbildung und Forschung weiter voranzutreiben.
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