Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
Mama, warum hast du eine Uniform?
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Seoul. Vor geplanten Sommer-Militärübungen der Streitkräfte der USA und Südkoreas verschärft Nordkorea den Ton. Die einflussreiche Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un, Kim Yo Jong, warf den USA eine feindselige Politik und Südkorea «heimtückisches Verhalten» vor. Beide Seiten müssten sich auf eine «ernstere Sicherheitsbedrohung» einstellen, wurde die Parteifunktionärin am Dienstag von den Staatsmedien zitiert. Nordkorea werde seine Fähigkeiten für «einen machtvollen Präventivschlag» erhöhen. Sie deutete an, dass sie von ihrem Bruder zu der Erklärung ermächtigt wurde. Nur Stunden später habe Nordkorea nicht mehr auf tägliche Anrufe über die innerkoreanischen Kommunikationsleitungen geantwortet, berichteten südkoreanische Sender unter Berufung auf das Vereinigungs- und das Verteidigungsministerium. Sowohl der sonst übliche Kontakt über Verbindungsbeamte am Nachmittag (Ortszeit), als auch der Kontakt über die militärischen Kanäle fiel demnach aus. Ob Pjöngjang damit die Verbindungen wieder kappt, war zunächst jedoch unklar. Erst vor zwei Wochen hatten beide Seiten nach monatelanger Funkstille die Leitungen wieder geöffnet. Der Schritt sollte zur Verbesserung der Beziehungen beitragen. Das wegen seines Atomwaffenprogramms weitgehend isolierte Nordkorea wirft den USA regelmäßig vor, durch Manöver mit Südkorea einen Angriff vorzubereiten. Seoul und Washington bestreiten das. In den vergangenen Jahren hatten beide Länder den Umfang einiger Übungen bereits reduziert, um den diplomatischen Bemühungen um eine Wiederaufnahme der Atomgespräche mit Nordkorea mehr Spielraum zu geben. Die Erklärung Kim Yo Jongs folgte jetzt auf Berichte südkoreanischer Medien, wonach Südkorea und die USA ihre Sommerübungen am kommenden Montag in geringerem Umfang beginnen. Im Mittelpunkt der elftägigen Kommandoübung sollen demnach Computersimulationen stehen. Davor gebe es vier Tage lang ein gemeinsames Krisenmanagement-Training, das am Dienstag gestartet sei. Die USA haben in Südkorea 28 500 Soldaten stationiert. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul betonte, dass beide Länder derzeit noch über Details ihrer Übungen diskutierten. Kim Yo Jong sah das Krisenmanagement-Training bereits als Beginn der Sommerübungen. «Was immer ihr Umfang oder ihre Art ist, die gemeinsamen Militärübungen sind von aggressiver Natur, da sie eine Kriegsübung und eine Vorübung für einen Atomkrieg sind.» Sie rief die USA auf, ihre Soldaten abzuziehen. Kim hatte Südkorea bereits Anfang August vor neuen Manövern mit den USA gewarnt.
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