Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Vilnius. Der 55-jährige Ökonom Gintanas Nauseda hat die Präsidentenwahl in Litauen gewonnen und wird Staatsoberhaupt des baltischen EU- und Nato-Landes. Der unabhängige Politik-Neuling setzte sich in der Stichwahl gegen die ehemalige Finanzministerin Ingrida Simonyte durch. Nauseda wird sein Amt am 12. Juli antreten.
Nach Auszählung aller Wahlbezirke entfielen 65,9 Prozent auf den leicht favorisierten Nauseda. Dies teilte die Wahlkommission in Vilnius am Montag mit. Simonyte erhielt im parallel zur Europawahl angesetzten Abstimmungsduell 32,9 Prozent. Die Beteiligung lag bei 53,4 Prozent.
Nauseda ist parteilos, gilt als moderat und hat sich in Litauen mit klaren Positionen zu Wirtschafts- und Finanzthemen einen Namen gemacht. «Ich werde versuchen, das litauische Volk zu einen, die litauischen Parteien zu einen», sagte Nauseda in der Wahlnacht vor dem Präsidentenpalast in Vilnius. Zudem bekräftigte er sein im Wahlkampf ausgegebenes Ziel, einen «Wohlfahrtsstaat» mit weniger sozialer Ausgrenzung aufzubauen.
Den ersten Wahlgang am 12. Mai mit neun Kandidaten hatte die 44-jährige Simonyte mit 31,3 Prozent der Stimmen noch hauchdünn vor Nauseda mit 30,9 Prozent gewonnen. Die bisherige Staatspräsidentin Dalia Grybauskaite konnte nach zwei Amtszeiten verfassungsgemäß nicht wieder kandidieren. In einer Mitteilung und auf Facebook wünschte sie ihrem Nachfolger «viel Kraft und Erfolg».
In Litauen hat das Staatsoberhaupt vorwiegend repräsentative Aufgaben, im Vergleich zum deutschen Bundespräsidenten aber weitergehende Kompetenzen in der Außen- und Verteidigungspolitik.
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