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Beim Tag des Peacekeepers werden Leistungen von Soldaten, Polizisten und Zivilisten gewürdigt, die weltweit für den Frieden im Einsatz sind. Foto: DBwV/Darrelmann
Einmal im Jahr werden in Berlin die Verdienste der Peacekeeper gewürdigt – jene Menschen, die sich als Soldat, Polizist oder als Zivilist in den Krisengebieten dieser Welt für Frieden, Sicherheit und Aussöhnung einsetzen. Am Tag des Peacekeepers 2016 am Mittwoch, 1. Juni, ehren Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Innenminister Thomas de Maizière und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen im Auswärtigen Amt wieder stellvertretend je drei Polizisten, Soldaten und Zivilexperten für ihre besonderen Leistungen und Verdienste.
Erwartet werden mehrere Hundert Gäste, die meisten davon Frauen und Männer mit Erfahrung aus multinationalen Friedenseinsätzen. Angesichts der vielen aktuellen Krisen ist die Expertise dieser Peacebuilder und Peacekeeper heute gefragter und notwendiger denn je. Die Feierstunde im Europasaal des Auswärtigen Amts bietet die Möglichkeit, das ferne und hierzulande von den Medien kaum wahrgenommene internationale Peacekeeping anschaulich zu machen und näherzubringen. Die gemeinsame Veranstaltung der drei Ressortminister verdeutlicht noch eine weitere Botschaft aus den Friedenseinsätzen – man hat in den vergangenen Jahren begriffen, dass es keiner alleine schaffen kann: Kein Land, kein Ressort, kein Akteur.
„Der Tag des Peacekeepers ist ein friedenspolitisches Großereignis“, sagt Winfried Nachtwei, „vor alle auch deshalb, weil hier so viele starke Praktiker und Bessertuende zusammenkommen.“ Der Grünen-Politiker und frühere Bundestagsabgeordnete beklagt aber das geringe Echo, das der Tag des Peacekeepers in den Medien auslöst. Nachtwei, Experte auf dem Gebiet der Krisenprävention, wirft den Medien „politische Blindheit“ und „hartnäckige Ignoranz gegenüber konstruktiven Ereignissen, Akteuren und Prozessen ohne Skandalisierungsfaktor“ vor. Auch der Deutsche BundeswehrVerband würde es begrüßen, wenn die Männer und Frauen, die in den Krisengebieten der Welt für ein friedlicheres Miteinander der Menschen eintreten, die Aufmerksamkeit und Anerkennung erhalten, die sie verdienen.
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