Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Mama, warum hast du eine Uniform?
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
Kameradschaft und Selbstverständnis
„Die Bundeswehr braucht eine Revolution“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Polen rüstet seine Armee auf und bereitet sich auf den Ernstfall auf. Deshalb soll ein Teil der Reservisten nach Plänen der Regierung schneller mobilisiert werden können.
Warschau. Polen plant im Zuge der Aufstockung seiner Armee die Schaffung einer neuen Kategorie von Militärreservisten, die im Ernstfall in kürzester Zeit mobilisiert werden können. Die neue schnelle Eingreiftruppe der Reserve soll aus ausgebildeten und regelmäßig an Übungen teilnehmenden Reservesoldaten bestehen, kündigte Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz einem Bericht der Agentur PAP zufolge in Warschau an.
Die Maßnahme ist demnach Teil der Bemühungen der Regierung, die Größe der Armee des EU- und Nato-Landes - einschließlich Reservisten und Mitgliedern des freiwilligen Heimatschutzes - bis 2039 auf 500.000 Mann zu erhöhen. Die Streitkräfte des deutschen Nachbarlandes zählen derzeit etwa 200.000 Soldatinnen und Soldaten. Weil Polen sich durch Russland bedroht fühlt, rüstet es auf.
Kosiniak-Kamysz begründete den Schritt mit demografischen Veränderungen, die in den kommenden Jahren zu einem Rückgang der Rekrutenzahlen führen könnten. Die Mitgliedschaft in der Bereitschaftsreserve soll demnach freiwillig und mit Vergünstigungen wie etwa Übungszulagen verbunden sein. Sie stehe Frauen und Männer offen, die dauerhaft ihren jeweiligen Militäreinheiten zugeteilt würden und mindestens acht Tage pro Jahr trainieren müssten.
Und wieder Ballons aus Belarus
Wie in den Tagen zuvor berichteten die Streitkräfte erneut vom Eindringen ballonartiger Flugobjekt aus Belarus in den polnischen Luftraum. Solche Ballons dienen nach Einschätzung des polnischen Grenzschutzes zum Schmuggel von Zigaretten. Es wird aber angenommen, dass damit auch die Reaktionsfähigkeit der polnischen Sicherheitskräfte getestet werden soll, wie die Zeitung «Rzeczpospolita» berichtete. Demnach seien schon im Jahr 2025 rund 200 solcher Schmuggelversuche registriert worden.
Nach Einschätzung von Kosiniak-Kamysz dienten die Vorfälle mit ballonartigen Objekten vor allem zwei Zwecken: Schmuggel und Provokation. Sie seien Teil einer Operation, die «von belarussischen Sicherheitskräften oder von diesen beauftragten Schmugglern» durchgeführt werde, und des andauernden hybriden Krieges, den die verbündeten Staaten Belarus und Russland gegen Polen führten, sagte der Verteidigungsminister.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: