70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der Ruf der Bundesbeamten, die wöchentliche Arbeitszeit von 41 wieder auf 39 Stunden zu senken, wird lauter Foto: dpa
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,seit 2006 arbeiten unsere vollzeitbeschäftigten Kolleginnen und Kollegen im Beamtenstatus in der Regel 41 Stunden die Woche. Grund für die Heraufsetzung der Arbeitszeit um zwei Stunden gegenüber den Tarifbeschäftigten beim Bund bei unveränderter Besoldung war seinerzeit die Konsolidierung des Bundeshaushalts. Vor dem Hintergrund der „schwarzen Null“ hinsichtlich der Neuverschuldung in den letzten Bundeshaushalten ist es verständlich, dass die Rufe der Bundesbeamtinnen und –beamten lauter werden, ihre Wochenarbeitszeit wieder auf die der Tarifbeschäftigten, also auf 39 Stunden anzugleichen. Auch das Begehren unserer verbeamteten Mitglieder im DBwV dahingehend wird durch zahlreiche Anträge zu den anstehenden Landesversammlungen deutlich.
Das Bundesministerium des Innern (BMI) hält dagegen, dass bereits heute eine Vielzahl an Mehrarbeitsstunden geleistet würde, die sich bei einer Reduzierung der Wochenarbeitszeit vervielfachen, sodass unter dem Strich keine reale Arbeitszeitreduzierung entstehen würde.
Die Interessenorganisationen wiederum argumentieren, die Mehrarbeitsstunden seien durch den jahrelangen Personalabbau entstanden und könnten durch verstärkte Personaleinstellungen entgegengewirkt werden. Die mathematisch unterlegte Begründung des BMI, den Status quo der Wochenarbeitszeit der Beamtinnen und Beamten beizubehalten, ist nachvollziehbar. Jedoch verkennt sie den zunehmenden Personalbedarf auch im beamteten Bereich des Bundesdienstes, insbesondere in der Bundeswehr. Eine Trendwende Personal wird man nicht erreichen, ohne das Merkmal Attraktivität außer Acht zu lassen. Hierzu gehört eine attraktive und familiengerechte Arbeitszeit eindeutig hinzu.Keine der Interessenorganisationen verlangt eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit von heute auf morgen. Sie schlagen vielmehr eine schrittweise Reduzierung vor und können sich dies in Verbindung mit attraktiv ausgestalteten Langarbeitszeitkonten sehr gut vorstellen. Fantasie ist gefragt, um den Notwendigkeiten auf allen Seiten gerecht zu werden. Das BMI hat immerhin Gespräche zur Arbeitszeit gestartet, der DBwV beteiligt sich daran konstruktiv.Mit herzlichen Grüßen Ihr Klaus-Hermann ScharfVorsitzender Fachbereich Zivile Beschäftigte
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