Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
Mama, warum hast du eine Uniform?
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin. In Berlin sind am Montagmorgen im Rahmen der Rettungsaktion der Bundeswehr 35 Ortskräfte aus Afghanistan mit ihren Angehörigen angekommen. Darunter sind 17 Kinder, wie eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales auf Anfrage am Montag mitteilte. Sie alle seien zunächst nach Frankfurt am Main geflogen und dann mit einem Bus nach Berlin gebracht worden. «Sie sind in einer Unterkunft untergebracht, die wir kurzfristig wieder hochgefahren haben», sagte die Sprecherin.
«Es war eine ehemalige Geflüchtetenunterkunft, die aber bereits geschlossen war. Wir sagen nicht die Adresse.» Die Menschen aus Afghanistan brauchten Schutz und sollten in Ruhe ankommen können. «Die Ortskräfte und ihre Angehörigen sind bereits in Frankfurt registriert worden», so die Sprecherin weiter. «Es erfolgt dann hier noch einmal ein Abgleich.» Die Ankunft weiterer Ortskräfte in Berlin sei bereits angekündigt worden. «Wir wissen aber nicht, wann und wie viele.»
Berlin ist nach Angaben der Senatsverwaltung ein Verteilzentrum. Das heißt, nur ein Teil der Ortskräfte aus Afghanistan, die zunächst in die deutsche Hauptstadt gebracht werden, bleibt auch hier, die übrigen werden auf weitere Bundesländer verteilt. Nach Angaben der Senatsvewaltung von Freitag hatte das Bundesinnenministerium das Land Berlin angefragt, ob es 300 evakuierte Ortskräfte aufnehmen könne. In Brandenburg waren am Freitag die ersten afghanischen Ortskräfte angekommen und in die Erstaufnahme-Stelle in Doberlug-Kirchhain (Elbe-Elster) gebracht worden.
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und andere Senatsmitglieder hatten mehrfach die Bereitschaft des Landes betont, afghanische Ortskräfte aufzunehmen. Bei den Ortskräften handelt es sich um Menschen, die in Afghanistan für die Bundeswehr oder Hilfsorganisationen gearbeitet haben. Für sie besteht nach der Machtübernahme der militant-islamistischen Taliban nach Einschätzung des Westens große Gefahr für Leib und Leben.
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