Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
Mama, warum hast du eine Uniform?
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Vilnius. Ein Alarm wegen zwei russischen Militärflugzeugen hat ein Treffen von Litauens Staatspräsident Gitanas Nauseda und Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez unterbrochen. In Windeseile mussten die beiden Politiker am Donnerstag auf dem litauischen Militärflughafen in Siauliai ihre Plätze vor den Kampfjets räumen, zu denen plötzlich Piloten und Techniker eilten, wie auf einem von der litauischen Präsidialkanzlei veröffentlichtem Video zu sehen ist.
Nach Angaben eines litauischen Militärsprechers waren die beiden russischen Jets vom Typ Suchoi SU-24 ohne elektronische Kennung im internationalen Luftraum über der Ostsee unterwegs. Auch hätten die beiden russischen Piloten weder einen Flugplan übermittelt noch Funkkontakt mit der Flugsicherung gehalten, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Deshalb seien Kampfjets zu einem Abfangmanöver aufgestiegen, um die Maschinen zu sichten und zu identifizieren.
«Sie sehen, alles funktioniert super. Ich kann bestätigen, dass der Abfangjäger in weniger als 15 Minuten abgehoben hat», sagte Nauseda dem litauischen Rundfunk zufolge nach Wiederaufnahme der für eine knappe halbe Stunde unterbrochenen Pressekonferenz. «Wir sind jetzt vergewissert worden, wie unsere Luftüberwachung funktioniert.»
«Dies ist ein echter Fall, der die Bedeutung unserer Präsenz hier zeigt», sagte Sánchez. Nach litauischen Angaben sind gegenwärtig sieben Eurofighter und 130 Soldaten aus Spanien in Siauliai im Einsatz, um den Luftraum über den baltischen Staaten zu überwachen.
Estland, Lettland und Litauen haben keine eigenen Luftstreitkräfte. Die Nato sichert deshalb bereits seit 2004 von Militärstützpunkten in Ämari (Estland) und Siauliai (Litauen) aus den baltischen Luftraum. Dazu verlegen die Verbündeten im regelmäßigen Wechsel Kampfflugzeuge samt Soldaten in die an Russland angrenzenden Ostseerepubliken.
Nähern sich russische Flugzeuge, ohne sich zu identifizieren, den Grenzen der baltischen Staaten, gibt die Nato das Kommando zum Start einer Alarmrotte. Gebildet wird diese aus zwei bewaffneten Kampfjets, die innerhalb von 15 Minuten in der Luft sein müssen - das ist Nato-Vorgabe beim «Alpha Scramble» genannten Alarmstart.
Russlands Verteidigungsministerium betonte, dass die Kampfjets der Luftabwehr der baltischen Flotte rechtmäßig eine Übung über neutralen Gewässern der Ostsee absolviert hätten. Es seien keine Grenzen verletzt worden, teilte das Ministerium in Moskau mit.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: