Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bundeswehr am Weltrekordversuch der Aktion MV zeigt Herz. Foto: Bundeswehr/Oesteritz

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bundeswehr am Weltrekordversuch der Aktion MV zeigt Herz. Foto: Bundeswehr/Oesteritz

17.09.2026
Marie-Kristin Schieck

Schwerin: Weltrekord mit Herz

Reanimation – ohne Pause, für mehr Lebensrettung. Um deutlich zu machen, wie einfach es sein kann, ein Leben zu retten, hatten NOFiAS und der DRK-Kreisverband Schwerin einen Weltrekordversuch gestartet, an dem auch der Deutsche BundeswehrVerband beteiligt war. 

Regelmäßige Ausbildung in Erster Hilfe gehört zum soldatischen Grundhandwerkzeug. Hierzu werden die Soldatinnen und Soldaten im Heimatstandort, sowie auf Übungen ausgebildet, sodass im Notfall jederzeit klar ist, was getan werden muss. So war es für die Bundeswehr am Standort Schwerin eine Selbstverständlichkeit sich mit Personal der Sanitätsstaffel Einsatz Torgelow, des Marinekommando Rostock und des Landeskommando Mecklenburg-Vorpommern am Weltrekordversuch zu beteiligen und einige Schichten zu übernehmen. Die durch NOFiAS und der DRK-Kreisverband Schwerin verantworte Aktion zeigte den Kunden der Marienplatz Galerie in Schwerin, wie wichtig Erste Hilfe durch Laien ist und das jede Minute zählt, wenn das Herz stehen bleibt. Hatten sich die Veranstalter als Ziel gesetzt, 80 Stunden ununterbrochen aktiv zu sein, waren es am Ende sensationelle 128 Stunden. Damit konnten sie das Projekt „MV zeigt Herz“ aufmerksam machen und dafür werben, dass bis zum Ende des Jahres 50 öffentliche Automatisierte externe Defibrillatoren (AED’s) in der Landeshauptstadt installiert werden und Schwerin damit die erste herzsichere Landeshauptstadt Deutschlands wäre. Zum Ausgleich der kräftezehrenden Reanimation, hatte der DBwV einen Imbiss bereitgestellt, der von den Soldatinnen und Soldaten gerne angenommen wurde.

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