Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
Beförderungsstopp für Feldwebel: Fragen über Fragen!
Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Ein ambitionierter Auftrag des Verteidigungsministers: Die Reorganisation des Bereichs Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung
Der neue Player in der Innovationslandschaft der Bundeswehr
Neue Personalstruktur – nicht bloß ein Thema für das Unteroffizierkorps
Drei Tage nach Social Media-Verkündung: Verteidigungsminister und GI erlassen Tagesbefehl
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Nächste Runde für die Soldata: Bundesweite Job- und Bildungsmesse für Soldaten
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Erinnerung an Stefan Kamins
Erinnerung an Tobias Lagenstein und Thomas Tholi
Erinnerung an Hauptmann Markus Matthes
Gedenken: Erinnerung an Matthias Standfuß, Michael Diebel und Michael Neumann
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich besorgt über die militärischen Spannungen an der Ostgrenze der Nato gezeigt und den baltischen Staaten die volle Bündnissolidarität zugesichert. «Kaum ein Tag vergeht, ohne dass russische Militärflugzeuge über der Ostsee aufsteigen. Immer öfter verletzten Kampfjets dabei auch den Luftraum ihrer Länder» sagte Steinmeier am Donnerstag in Berlin bei einem Mittagessen mit den Staatsoberhäuptern von Estland, Lettland und Litauen, Kersti Kaljulaid, Egils Levits und Gitanas Nauseda.
«Die Bedrohungslage und das Risiko von Zwischenfällen ist seit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim und des Donbass, seit dem Truppenaufmarsch an der Grenze der Ukraine so ernst wie seit langem nicht», sagte Steinmeier laut vorab veröffentlichtem Redetext weiter. Seine Botschaft laute: «Sie sind in dieser Lage nicht allein. Wer die baltischen Staaten bedroht, der bedroht das gesamte Nato-Bündnis, der bedroht Deutschland.» Deswegen führe die Bundeswehr einen Nato-Verband in Litauen, deswegen schütze die deutsche Luftwaffe im Wechsel mit Nato-Partnern den Luftraum über der Ostsee.
«So zeigen wir klar und deutlich: Die territoriale Integrität und Unabhängigkeit der Nato-Staaten sind nicht verhandelbar», betonte Steinmeier. Er kritisierte auch «die zynischen Attacken des Regimes in Belarus» gegen die Grenzen der baltischen Staaten. Steinmeier spielte damit auf den Andrang von Migranten aus dem Nahen Osten über Belarus an.
Anlass des von Steinmeier gegebenen Essens im Schloss Bellevue war die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und den baltischen Staaten vor 100 Jahren und die Wiederaufnahme nach dem Fall des Eisernen Vorhangs vor 30 Jahren. Der Bundespräsident versicherte seinen Gästen: «Ihre Länder gehören zum Herz Europas. Ihr Beitrag zur Zukunft Europas ist wertvoll und unverzichtbar.»
Litauens Staatspräsident Nauseda hatte sich zuvor bereits mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) getroffen. Er schrieb auf Twitter: «Wir schätzen Ihren persönlichen Beitrag zur Schaffung einer stärkeren Europäischen Union. Wir werden Sie bestimmt vermissen, Angela!»
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: