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Der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesverteidigungsministeriums, Markus Grübel (v.l.), Oberstleutnant Christoph Huber (Oberviechtach) und Staatssekretär Johannes Hintersberger (MdL), Vorsitzender des Arbeitskreises Wehrpolitik der CSU-Landtagsfraktion Foto: bumueller/Bundeswehr
Rukla. Unter der Leitung des Parlamentarischen Staatssekretärs im Verteidigungsministerium, Markus Grübel, besuchte eine Delegation aus Deutschland Anfang April die in Litauen stationierten deutschen Kräfte der enhanced Forward Presence, die im Rahmen einer verstärkten multinationalen Präsenz die Nato-Ostflanke sichern soll.
Neben dem Besuch der vor Ort stationierten Soldaten hatte sich die Delegation auch zu Gesprächen mit der deutschen Botschafterin Jutta Schmitz, Vizeaußenminister Neris Germanas und dem litauischen Verteidigungsminister Raimundas Karoblis getroffen und die aktuelle Lage erörtert. Auch der DBwV war hochrangig vertreten: DBwV-Vize Hauptmann Andreas Steinmetz, verantwortlich für die Auslandseinsätze im Verband, war mit von der Partie.
Steinmetz zog zufrieden Bilanz: „Unsere Soldatinnen und Soldaten leisten in dieser Nato-Mission im Baltikum einen sehr guten Dienst und wurden durch die Bevölkerung sehr freundlich aufgenommen. Der litauische Staat tut alles, um die Rahmenbedingungen optimal zu gestalten. Die besonderen Umstände beim Aufbau führen natürlich zu Schwierigkeiten in der Infrastruktur, doch zeigen die Planungen, dass Engpässe absehbar behoben werden. Die Regelungen zum Thema AVZ und einsatzgleiche Verpflichtung werden mit Spannung erwartet.“Hauptmanns Steinmetz hatte in Rukla unter anderem mit Kommandeur Christoph Huber, vielen Angehörigen des Bataillons und nicht zuletzt mit dem Ansprechpartner des DBwV, Hauptmann Edmund Sukale, gesprochen.Staatssekretär Johannes Hintersberger (MdL), der die Delegation begleitete, betonte: „Unsere Soldatinnen und Soldaten leisten in dieser Nato-Mission im Baltikum einen großen Dienst für die Sicherung von Frieden und Sicherheit in Europa. Sie verdienen für ihren Einsatz unser aller Wertschätzung und höchste Anerkennung“. Der Vorsitzende des Arbeitskreises Wehrpolitik der CSU-Landtagsfraktion wies dabei auf die besondere „bayerische Komponente“ dieses Einsatzes hin, wird doch die Einheit in Litauen vom Bataillon aus Oberviechtach geführt.Der April-Besuch ist bereits die zweite Visite hochrangiger DBwV-Vertreter seit Beginn der Mission: Erst Mitte März zeigte sich der Bundesvorsitzende, Oberstleutnant André Wüstner, begeistert von der Einsatzbereitschaft der Bundeswehr-Soldaten in Litauen.
In Litauen sind im Moment hauptsächlich Angehörige des Panzergrenadierbataillons 122 aus Oberviechtach stationiert. Diese werden von weiteren temporären Kräften aus anderen Bereichen der Bundeswehr und europäischen Partnern unterstützt. Geplant ist, dass – Ende Juni 2017 beginnend – die Oberviechtacher Grenadiere beim ersten Kontingentwechsel durch ihre Kameraden des Panzergrenadierbataillons 371 aus Marienberg abgelöst werden.
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