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Der Landesvorstand Süddeutschland mit dem Landesvorsitzenden, Oberstleutnant Josef Rauch, und dem Bundesvorstand mit dem Bundesvorsitzenden Oberst André Wüstner an der Spitze. Foto: Ingo Kaminsky
Die Landesversammlung des DBwV-Landesverbandes Süddeutschland beendet den Reigen der Landesversammlungen vor der 22. Hauptversammlung, zu der sich die Delegierten im November in Berlin treffen werden. Nach den erfolgreichen Zusammenkünften der Delegierten in den Landesverbänden, West, Nord und Ost, beschließt Süddeutschland die Vorbereitung für das Finale in Berlin. Für den Landesvorsitzenden, Oberstleutnant a.D. Josef Rauch, eine besondere Versammlung, denn es gilt mehr als 350 Anträge zu beraten, die nach der Beschlussfassung bei der Hauptversammlung zur Abstimmung stehen werden.
„Der BundeswehrVerband ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Truppe, Politik und Gesellschaft. Die weltpolitische Lage macht es erforderlich, dass dieses Bindeglied schließt“, sagt Wolfgang Metzner, Bürgermeister der Stadt Bamberg. Und: „Danke für ihre Arbeit für die Bundesrepublik Deutschland.“ In Bamberg ist der Landesverband Süddeutschland traditionell zu seinen Landes- und Bezirksversammlungen zu Gast. Zur Antragsversammlung sind 251 Delegierte in die Weltkulturerbe-Stadt an der Regnitz in Oberfranken angereist.
Für Staatsminister Dr. Florian Herrmann (CSU) ist klar: „Die Sorge für unsere Soldatinnen und Soldaten hat oberste Priorität. Der Deutsche BundeswehrVerband spielt dabei eine wichtige Rolle. Der Austausch ist gerade in diesen Zeiten wichtig. Wir sind pro Ukraine, pro Israel und pro USA, aber wir müssen selbst die Verantwortung für unsere Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit übernehmen.
Mit dem Ausfüllen von Fragebögen werde man allerdings den personellen Aufwuchs insgesamt nicht hinbekommen, stellte Herrmann mit Blick auf die aktuelle Diskussion zum Thema Wehrdienst und mögliche Wehrpflicht klar. „Es muss gelten: No limit, alles, was die Bundeswehr braucht, wird angeschafft. Die Bundeswehr braucht Masse und Klasse, um unsere Sicherheit zu gewährleisten. Der BundeswehrVerband und die Staatsregierung haben immer wieder eng zusammengearbeitet, um dieses Ziel gemeinsam zu erreichen.“
Brigadegeneral Thomas Hambach, Kommandeur Landeskommando Bayern, betont: „Wir leben in herausfordernden Zeiten. Das Risiko, in eine bewaffnete Auseinandersetzung mit Russland zu geraten, war noch nie so hoch wie heute. Wir haben eine Lage, die vergleichbar ist mit den Zeiten, als die Bundeswehr vor 70 Jahren aufgebaut worden ist. Wir brauchen jetzt das Engagement und die Kraft des BundeswehrVerbandes als wichtigstes Sprachrohr der Soldatinnen und Soldaten. Das ist ein Riesenwerk, es ist kein Scheinriese, wenn wir nähergekommen. Ich freue mich deshalb auf die Fortsetzung unserer erfolgreichen Zusammenarbeit.“
Zum Auftakt der Landesversammlung haben die Delegierten Oberstabsfeldwebel a.D. Bernhard Hauber zum Sitzungspräsidenten gewählt. Seine Stellvertreter sind Major Daniel Brunner und Oberstabsfeldwebel Marcus Wirsen. Danach versammelten sich die Mitglieder der Bezirke nach der ersten Plenarsitzung, um die Vorschläge zur Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten für die 22. Hauptversammlung abzustimmen. Mit der zweiten Plenarsitzung, dem Bericht des Landesvorstandes, des Bundesvorstandes und des Bundesvorsitzenden Oberst André Wüstner, wird die Landesversammlung am Dienstag fortgesetzt.
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