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Hohe Spritpreise Entlastungsprämie „Schritt in die richtige Richtung“ - Anhebung beim „Kilometergeld“ notwendig
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Die alte Raubkatze und der Mut der Ukrainer
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Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Am Wochenende vor der französischen Botschaft am Pariser Platz: Die Berliner Bevölkerung zeigte große Anteilnahme für die Opfer der Anschläge von Paris. Foto: Yann Bombeke
Berlin. Nach den verheerenden Terroranschlägen von Paris, bei denen am vergangenen Freitag 132 Menschen getötet und mehr als 350 teils schwer verletzt wurden, sprach der Bundesvorsitzende Oberstleutnant André Wüstner im Namen des ganzen Verbandes unseren französischen Nachbarn, Freunden und Verbündeten sein Mitgefühl aus.
"Ich bin erschüttert und mit meinen Gedanken und guten Wünschen bei den Angehörigen der Opfer, egal, woher sie kommen. Allen Verletzten wünsche ich gute Besserung, ich bete für diejenigen, die zur Stunde immer noch in Krankenhäusern um ihr Leben kämpfen. Genauso erschüttert war ich vom sinnlosen Tod der 224 Menschen an Bord des russischen Airbus, der über dem Sinai zum Absturz gebracht wurde. Terror ist eine Pest, die uns alle bedroht, über alle Grenzen hinweg."
Wüstner zeigte sich zurückhaltend angesichts schneller Einschätzungen und Schlussfolgerungen und rhetorischer Aufrüstung. "Selbstverständlich hat Frankreich unsere Solidarität und soll unsere Hilfe bekommen, wo immer nötig und möglich. Wer allerdings jetzt, bevor alle Hintergründe untersucht und alle Zusammenhänge aufgeklärt sind, von Krieg, Bündnisfall und Bundeswehreinsatz redet, handelt verantwortungslos. Ich empfehle dringend einen Moment der Besinnung, auch mit Blick auf 2001, als das letzte Mal übereilt die 'uneingeschränkte Solidarität' erklärt worden ist."
"Egal, was bei der Bündnisfall-Frage am Ende rauskommt: Die Ereignisse von Paris sind das vorerst letzte Glied in einer langen Reihe von Ereignissen, die belegen, wie dringend notwendig angemessene Sicherheitsvorsorge ist, wie unzureichend auf diesem Gebiet bloße Lippenbekenntnisse sind. Und wie dramatisch man diesen Kernbereich staatlichen Handelns in den vergangenen Jahren vernachlässigt hat. Hier besteht dringender Nachholbedarf, auch und gerade im Bereich der Streitkräfte."
Wüstner hat zudem am Sonntagabend in der Sendung „Berlin direkt – Spezial“ im ZDF ein übergreifendes Konzept für den Kampf gegen den IS angemahnt und gesagt. es bedürfe einer Vielzahl von Instrumenten, zu denen auch das Militär gehöre. Zuvor hatte der Bundesvorsitzende bei den Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag bereits lange mit dem französischen Verteidigungsattaché gesprochen und ihm stellvertretend kondoliert.
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