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Ist es moralisch verwerflich, Aktien von Rüstungsherstellern zu kaufen? Viele Menschen haben dazu eine klare Meinung. Der russische Angriff auf die Ukraine lässt jedoch etliche umdenken.
Frankfurt/Main. Der Krieg in der Ukraine hat viele Menschen offener für eine Geldanlage in die Rüstungsindustrie gemacht. Vor dem russischen Angriff auf das Nachbarland fanden es rund 53 Prozent der Menschen in Deutschland moralisch verwerflich, wenn Privatanleger in Rüstungsunternehmen investieren, wie aus einer Erhebung des Vergleichsportals Verivox mit 1040 Befragten hervorgeht. An dieser ablehnenden Haltung halten nach Angaben von Verivox vom Montag heute aber nur noch knapp zwei Drittel (59,7 Prozent) derjenigen fest. Jeweils etwa ein Fünftel aus dieser Gruppe hält Geldanlagen in der Rüstungsbranche demnach inzwischen für vertretbar (20,9 Prozent) oder hat Zweifel an der zuvor ablehnenden Position (19,3 Prozent).
«In den Nachrichten hören die Menschen, dass die Ukraine zur Verteidigung dringend Waffen benötigt und auch die Bundeswehr ihre Ausrüstung modernisieren muss. Angesichts solcher Meldungen liegt es nahe, dass viele ihre ursprüngliche Ablehnung von Investitionen in die Rüstungsbranche mittlerweile überdenken», ordnete Verivox-Geschäftsführer Oliver Maier die Umfrageergebnisse ein.
«Doch das Kriegsgeschehen hat die Wertmaßstäbe in allen Teilen der Bevölkerung ins Wanken gebracht», referierte Maier. Denn auch unter den Befragten, die Rüstungsinvestitionen schon vor dem Krieg in Ordnung fanden (gut 47 Prozent), haben 23 Prozent ihre Ansicht geändert und halten solche Geldanlagen inzwischen nicht mehr für moralisch vertretbar. Gut 25 Prozent habe zumindest Zweifel an ihrer früheren befürwortenden Position.
Steigende Nachfrage nach Waffen, Munition und militärischem Gerät hat Aktien von Rüstungsherstellern in den vergangenen Monaten kräftig Auftrieb verliehen. Die Branche profitiert von stark gestiegenen Rüstungsausgaben der westlichen Länder.
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