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Verteidigungsminister Boris Pistorius (M.), Bundestagsvizepräsidentin Yvonne Magwas und Gerd Landsberg, Ehrengeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (r.), mit den Preisträgern Stabsfeldwebel Michael Eichstaedt (l.), Marienbergs Oberbürgermeister André Heinrich (2.v.l.), Klaus Kunzmann, Geschäfstführender Gesellschafter der Patenschaftsgesellschaft Marineschiffe Karlsruhe (3.v.r.) und Oliver Sluka, Leiter der Berufsschule 7 in Augsburg. Foto: Bundeswehr/Tom Twardy
Bereits zum zehnten Mal hat das Verteidigungsministerium den Preis Bundeswehr und Gesellschaft verliehen. Preisträger in diesem Jahr sind die Stadt Marienberg, die Patenschaftsgesellschaft Marineschiffe Karlsruhe, die Berufsschule 7 in Augsburg und Stabsfeldwebel Michael Eichstaedt vom Einsatzführungskommando der Bundeswehr.
Berlin. „Wenn wir von der Bundeswehr als Parlamentsarmee sprechen, dann bringen wir damit nicht nur die große Verantwortung des Parlaments zum Ausdruck, sondern eben auch die Verbundenheit zwischen Bundeswehr und Parlament und damit zwischen Bundeswehr und Gesellschaft“ – diesen Bogen spannte Verteidigungsminister Boris Pistorius bei der Verleihung des Preises Bundeswehr und Gesellschaft im Berliner Paul-Löbe-Haus, Sitz vieler Abgeordneten-Büros und in gewisser Weise „Maschinenraum“ des Parlaments – sind hier doch auch die Sitzungssäle der Ausschüsse untergebracht.
Für Menschen und Institutionen, die sich um diese besondere Verbundenheit zwischen Bundeswehr und Gesellschaft eingesetzt haben, wurde 2015 der Preis Bundeswehr und Gesellschaft in vier Kategorien ins Leben gerufen. In der Kategorie Gebietskörperschaften ging der Preis in diesem Jahr an die sächsische Stadt Marienberg. Die Große Kreisstadt setzt sich seit Jahrzehnten in vorbildlicher Art und Weise für ihre Garnison ein – das Panzergrenadierbataillon 371 „Marienberger Jäger“. Die Patenschaftsgesellschaft Marineschiffe Karlsruhe erhielt den Preis in der Kategorie Vereine. Die Patenschaftsgesellschaft hat laut Empfehlungsausschuss intensiv und nachhaltig die guten Beziehungen der Stadt Karlsruhe zu ihren Patenschiffen unterstützt – zuletzt zur inzwischen außer Dienst gestellten Fregatte Karlsruhe. Doch es gibt bereits ein neues Schiff, das den Namen Karlsruhe trägt: Im Mai 2024 wurde die Korvette Karlsruhe getauft.
In der Kategorie Bildung und Kultur wurde die Berufsschule 7 in Augsburg ausgezeichnet. Dort leitete der Jugendoffizier Hauptmann Fabian von Skrbensky an drei Schwerpunktwochen zum Thema Sicherheitspolitik insgesamt 30 Veranstaltungen. Zudem besteht eine Kooperation der Schule als dualer Partner in der Elektroausbildung mit dem Luftwaffenstandort Lechfeld.
"Menschen, die sich für Dialog und Verständnis einsetzen"
Stabsfeldwebel Michael Eichstaedt ist seit 2015 Besucherführer beim Einsatzführungskommando der Bundeswehr, wo er den Wald der Erinnerung betreut. Stabsfeldwebel Eichstaedt habe die Gedenkstätte für die Toten der Auslandseinsätze entscheidend geprägt. So ist es seiner Initiative zu verdanken, dass Erinnerungsbäume individuell gestaltet werden können – unter anderem mit persönlichen Gegenständen, die Hinterbliebene anbringen können.
„Wir brauchen Menschen, die sich für Dialog und Verständnis einsetzen“, sagte Verteidigungsminister Pistorius. Die Geehrten des Abends seien Beispiele dafür, wie dieser Dialog gelingen könne.
Auch die Stiftungstöchter des Deutschen BundeswehrVerbandes wurden bereits mit dem Preis Bundeswehr und Gesellschaft ausgezeichnet: 2021 ging der Preis an die Soldaten und Veteranen Stiftung, 2019 an das Bildungswerk, damals noch Karl-Theodor-Molinari-Stiftung.
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