70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) wird am 06.12.2015 auf dem Militärflughafen in Masar-i-Scharif von Brigadegeneral Andreas Hannemann begrüßt. Foto: dpa
Berlin. Einen Fehler erkennen, zugeben – und ihn korrigieren: Das ist gute Fehlerkultur. Und das ist genau das, was Ursula von der Leyen jetzt getan hat. Live aus Masar-i-Sharif ins ZDF-Morgenmagazin geschaltet, erklärte die Verteidigungsministerin: „Wir haben einfach zu schnell, zu ehrgeizig, den Rückzug der internationalen Gemeinschaft aus Afghanistan geplant.“ Das habe die afghanische Armee überfordert und sei „ein falsches Signal an die Taliban“ gewesen. Es sei daher gut, dass die internationale Gemeinschaft länger im Land bleiben werde.
Der Bundesvorsitzende Oberstleutnant André Wüstner: „Anders als ihre Vorgänger räumt Frau von der Leyen einen solchen Fehler ein - Hut ab!“ Wirklich überrascht kann allerdings niemand von der Entwicklung sein. Nicht nur der Deutsche BundeswehrVerband hat schon lange davor gewarnt, den Transitionsprozess zu früh einzuleiten und damit eine Destabilisierung Afghanistans in Kauf zu nehmen. Auch General a.D. Egon Ramms, der bis 2010 als Oberbefehlshaber des Allied Joint Force Command in Brunssum für den Afghanistan-Einsatz verantwortlich war, hatte geurteilt, dass das Ende der ISAF-Mission aus innenpolitischen Gründen in Deutschland und den USA verfrüht beschlossen worden sei. Im Ergebnis konnten sich die Taliban regenerieren und haben beispielsweise mit dem Angriff auf Kundus im Herbst gezeigt, wie stark sie wieder sind.
Der Besuch von der Leyens steht in der Tradition der Weihnachtsbesuche bei der Truppe und ist ein wichtiges Zeichen an die Soldaten, gerade jetzt, wo sich alle Blicke auf den bevorstehenden Syrien-Einsatz richten. Im Gepäck hatten die Ministerin und ihre Delegation, darunter der CDU-Verteidigungsexperte Henning Otte, die gelben Schleifen, die der DBwV in der vergangenen Woche im Bundestag von Abgeordneten aller Fraktionen mit guten Wünschen versehen und signieren lassen hatte. Unter den vielen Kameraden vor Ort, die die Ministerin zu Gesicht bekamen, waren auch unsere Ansprechpartner. Nach wie vor ist es Ziel des DBwV, überall dort ansprechbar zu sein, wo die Bundeswehr eingesetzt ist. Auch das ist ein Ausdruck hervorragender Verbandsarbeit.
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