Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Bundesregierung beschließt Novellierung des Versorgungsausgleichsrechts
Hohe Spritpreise Entlastungsprämie „Schritt in die richtige Richtung“ - Anhebung beim „Kilometergeld“ notwendig
Trumps strategischer Fehlschluss trifft auch Europa
Die alte Raubkatze und der Mut der Ukrainer
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Nächste Runde für die Soldata: Bundesweite Job- und Bildungsmesse für Soldaten
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Bundeswehr-General bei Taliban-Anschlag verwundet
Berlin. Ein Bundeswehr-General, der im Einsatz schwer verwundet wurde - das hatte es vorher noch nicht gegeben. Markus Kneip, damals Generalmajor und Befehlshaber im Regionalkommando Nord in Afghanistan, wurde am 28. Mai 2011 Opfer eines Taliban-Anschlags. Zwei deutsche Soldaten und mehrere Afghanen starben, als sich ein Selbstmordattentäter im Gouverneurspalast der Provinzhauptstadt Talokan in die Luft sprengte. Kneip hatte an einem Treffen mit Kommandeuren der afghanischen Polizei und Armee teilgenommen.
Als die Teilnehmer anschließend aus dem Büro des Gouverneurs kamen, ging ein Attentäter auf die Gruppe zu und zündete seinen Sprengsatz. Der Mann trug eine Polizeiuniform - ein sogenannter "Innentäter". Später berichtete Markus Kneip über den Anschlag: „Zwei Soldaten aus meinem engsten Mitarbeiterkreis sind dabei gefallen, andere wurden zum Teil schwer verletzt." Weiter schrieb er, er habe "jeden Tag mit diesen wunderbaren Menschen" zusammengearbeitet.
Nun denke er an deren Familien und bete für sie. Gegen die Empfehlung seiner Ärzte hatte Kneip das Krankenbett verlassen und mit verbundenen Armen und verbranntem Gesicht seinen gefallenen Kameraden, einem 43-jährigen Major aus dem Führungsunterstützungsbataillon 282 in Kastellan und einem seiner Personenschützer, einem 31-jährigen Hauptfeldwebel des Feldjägerbataillons 152 aus Hannover, das letzte Geleit gegeben. Auch kam ein Rückzug in die Heimat für den Generalmajor nicht in Frage. „Ich bin Kommandeur hier im Norden Afghanistans und werde gemeinsam mit meinen Soldaten unseren Auftrag weiter ausführen.“
Inzwischen ist Markus Kneip Generalleutnant und als Abteilungsleiter Strategie und Einsatz im Verteidigungsministerium einer der wichtigsten Berater der Verteidigungsministerin.
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