70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Bundeswehr-General bei Taliban-Anschlag verwundet
Berlin. Ein Bundeswehr-General, der im Einsatz schwer verwundet wurde - das hatte es vorher noch nicht gegeben. Markus Kneip, damals Generalmajor und Befehlshaber im Regionalkommando Nord in Afghanistan, wurde am 28. Mai 2011 Opfer eines Taliban-Anschlags. Zwei deutsche Soldaten und mehrere Afghanen starben, als sich ein Selbstmordattentäter im Gouverneurspalast der Provinzhauptstadt Talokan in die Luft sprengte. Kneip hatte an einem Treffen mit Kommandeuren der afghanischen Polizei und Armee teilgenommen.
Als die Teilnehmer anschließend aus dem Büro des Gouverneurs kamen, ging ein Attentäter auf die Gruppe zu und zündete seinen Sprengsatz. Der Mann trug eine Polizeiuniform - ein sogenannter "Innentäter". Später berichtete Markus Kneip über den Anschlag: „Zwei Soldaten aus meinem engsten Mitarbeiterkreis sind dabei gefallen, andere wurden zum Teil schwer verletzt." Weiter schrieb er, er habe "jeden Tag mit diesen wunderbaren Menschen" zusammengearbeitet.
Nun denke er an deren Familien und bete für sie. Gegen die Empfehlung seiner Ärzte hatte Kneip das Krankenbett verlassen und mit verbundenen Armen und verbranntem Gesicht seinen gefallenen Kameraden, einem 43-jährigen Major aus dem Führungsunterstützungsbataillon 282 in Kastellan und einem seiner Personenschützer, einem 31-jährigen Hauptfeldwebel des Feldjägerbataillons 152 aus Hannover, das letzte Geleit gegeben. Auch kam ein Rückzug in die Heimat für den Generalmajor nicht in Frage. „Ich bin Kommandeur hier im Norden Afghanistans und werde gemeinsam mit meinen Soldaten unseren Auftrag weiter ausführen.“
Inzwischen ist Markus Kneip Generalleutnant und als Abteilungsleiter Strategie und Einsatz im Verteidigungsministerium einer der wichtigsten Berater der Verteidigungsministerin.
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