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Kränze zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft in der Neuen Wache in Berlin vor der Pieta, einer Skulptur von Käthe Kollwitz. Archivfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Mehr Menschen als jemals zuvor sind weltweit auf der Flucht vor Krieg und Terror, die Vereinten Nationen sprechen von etwa 65 Millionen Menschen. Kein Wunder, dass der Volkstrauertag in diesem Jahr unter das Thema „Flucht und Vertreibung“ gestellt wurde.
An der zentralen Veranstaltung in Berlin mit Bundespräsident Joachim Gauck, der im Bundestag das Totengedenken sprach, nahm natürlich auch ein hochrangiger Vertreter des DBwV teil: der Stellvertreter des Bundesvorsitzenden, Hauptmann Andreas Steinmetz. Er nutzte die Gelegenheit, um sich mit Hinterbliebenen auszutauschen und sprach mit Vertretern aus dem Ministerium über den Erkenntnisstand zu den aktuellen Vorfällen in Afghanistan. Dort waren erst am vergangenen Freitag (11. November) bei einem Bombenanschlag auf das deutsche Generalkonsulat in Masar-i-Scharif sechs Menschen getötet worden. Nur wenige Stunden später erschossen Bundeswehrsoldaten zwei Motorradfahrer, die sich allen Warnungen zum Trotz dem Tatort schnell genähert hatten. Das Thema Tod ist der Bundeswehr in diesen Tagen also einmal mehr besonders präsent.
Steinmetz, der vor der Feierstunde im Bundestag auch der Kranzniederlegung am Ehrenmal beigewohnt hatte, betonte, dass auch viele andere Mandatsträger des DBwV in ganz Deutschland unterwegs waren, um der Kriegstoten zu Gedenken.
So legte der Vorsitzende Luftwaffe, Oberstleutnant i.G. Dr. Detlef Buch, am Samstag stellvertretend für den Bundesvorsitzenden am Luftwaffenehrenmal in Fürstenfeldbruck den Kranz des DBwV nieder. Der Landesvorsitzende Ost, Hauptmann Uwe Köpsel, nahm an der Gedenkveranstaltung im „Wald der Erinnerung“ nahe Potsdam teil.
Fregattenkapitän Marco Thiele nahm bereits am Freitag mit dem Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, an der Gedenkveranstaltung am Marine-Ehrenmal Laboe teil.
Das Engagement des DBwV – nicht nur am Volkstrauertag, sondern auch an den jeweiligen Todestagen – ist für die Hinterbliebenen eine wichtige Hilfe bei der Bewältigung ihres Verlustes. Steinmetz fasste diesen kameradschaftlichen Ansatz so zusammen: „Feinde kommen und gehen, Kameraden bleiben!"
Die erste offizielle Feierstunde zum Volkstrauertag wurde 1922 für die Opfer des Ersten Weltkrieges in Berlin veranstaltet. Von den Nationalsozialisten als «Heldengedenktag» missbraucht, wurde der Volkstrauertag nach der Gründung der Bundesrepublik vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wiederbelebt. Seit 1950 wird er jeweils zwei Sonntage vor dem ersten Advent begangen.
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